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Nachhaltigkeit Ruf nach nachhaltiger Kommune

Netzwerker wollen künftigen OB an der Spitze einer Gerechtigkeitsbewegung sehen.

Wer auch immer am 25. Februar ins Oberbürgermeisteramt gewählt wird – er oder sie soll sich energisch für nachhaltige Entwicklung und globale Gerechtigkeit einsetzen. Das fordern rund 50 Vertreter von Initiativen, Verbänden, Kirchen, Gewerkschaften sowie engagierte Bürger. Sie sind Teilnehmer des sogenannten SDG-Dialogs, der lokale Handlungsmöglichkeiten für weltweite Veränderungen auslotet. SDG steht für Sustainable Development Goals, zu Deutsch: Ziele nachhaltiger Entwicklung. Zu den Organisationen zählen etwa das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen, der BUND-Landesverband und Klimaattac Frankfurt.

Sie fordern von Stadt, Politik, Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft ein Bekenntnis, Frankfurt zur „Global nachhaltigen Kommune“ umzugestalten. „Es geht um mehr, als einen weiteren Beirat zu installieren, der Vorschläge macht“, heißt es in dem Aufruf. „Es geht um einen verbindlichen Prozess, dessen Ergebnisse von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung nicht nur dankend entgegengenommen, sondern auch umgesetzt werden müssen.“ Die Aufgaben müssten dementsprechend präzise formuliert werden. Frankfurt müsse auf dem Weg zur global wie lokal nachhaltigen Kommune die Entwicklung und das Gemeinwohl höher werten als die Durchsetzung tagesaktueller Einzelinteressen.

Auch das Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“ appellierte an die Stadt, sich zu den SDG zu bekennen und die Musterresolution des Deutschen Städtetages zu unterzeichnen, der sich bereits über 60 Städte angeschlossen haben.

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