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Museumsuferfest 2018 in Frankfurt Alles, was Sie zum Museumsuferfest wissen müssen

Am Freitag, 24. August, beginnt das Museumsuferfest 2018 in Frankfurt. Wir haben alle wichtigen Infos für Sie.

Museumsuferfest 2017
Gute Stimmung an der Feinstaubbühne beim Museumsuferfest 2017. Foto: Rolf Oeser

Das Museumsuferfest ist das größte Sommerfest im Rhein-Main-Gebiet: Jährlich besuchen mehr als drei Millionen Menschen das Fest in Frankfurt. Jedes Jahr findet das Museumsuferfest am letzten Augustwochenende statt. Im Jahr 2018 wird in Frankfurt vom 24. bis zum 26. August gefeiert. Gastland ist dieses Jahr Georgien - als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 ist es für Georgien eine einmalige Gelegenheit, auch beim Museumsuferfest seine Geschichte und Kultur zu präsentieren.

Anfahrt zum Museumsuferfest

Es empfiehlt sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad anzureisen. Denn der Schaumainkai samt Nebenstraßen zwischen Alter Brücke und Friedensbrücke sind vom 21. bis zum 28. August für den Autoverkehr gesperrt, die Untermainbrücke sowie Mainkai und Untermainkai vom 24. bis zum 27. August. Besondere Parkplätze gibt es nicht, die regulären Parkhäuser der Innenstadt stehen zur Verfügung.

Wer sein Fahrrad sicher abstellen möchte, kann die Bike-Parks am Bootshaus am Sachsenhäuser Ufer und am Eisernen Steg auf der Frankfurter Seite nutzen, für drei Euro pro Person (fünf Euro für Paare/Familien). Die Öffnungszeiten des Bike Parks sind am Freitag, 24. August, von 16 bis 22 Uhr, und am Samstag, 25. August, und Sonntag, 26. August, von 10 bis 22 Uhr.

Busse und Bahnen fahren länger, häufiger und mit mehr Wagen. Trams und U-Bahnen Samstagnacht bis etwa 2 Uhr, Sonntag ist gegen 1 Uhr Schluss. Die Nachtbuslinien N1, N2, N3, N4, N5, N7, N8 und N63 starten ab 1.30 Uhr mit zusätzlichen Fahrten von der Konstablerwache - der Nachtbuszentralstation.  

Das Museumsuferfest: Öffnungszeiten

Die offizielle Eröffnung des Museumsuferfests mit dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann findet am Freitag, 24. August, um 18 Uhr auf der Georgien-Bühne am Untermainkai links von der Untermainbrücke statt. Die Öffnungszeiten für das Fest sind am Freitag, 24. August, von 15 bis 1 Uhr, am Samstag, 25. August, von 11 bis 1 Uhr und am Sonntag, 26. August, von 11 bis 0 Uhr. Die Musikprogramme enden am Freitag und am Samstag um 0 Uhr, am Sonntag um 22 Uhr. Zu dieser Zeit findet dann das Abschlussfeuerwerk am Mainufer statt.

Das Museumsuferfest: Das Programm

Das Museumsuferfest bietet ein vielfältiges Programm. Am Freitag, den 24. August, geht es ab 10 Uhr mit verschiedenen Aktivitäten los. Bis 0 Uhr kann man an Führungen und Projekten teilnehmen oder Museen besuchen. Am Samstag beginnt das Programm bereits um 9.30 Uhr, ebenso wie am Sonntag. In verschiedenen Museen werden Themenführungen angeboten, wie z.B. die Führung „Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit“ im Museum Judengasse. Wer es musikalisch mag, kann zu Konzerten in der Alten Nikolaikirche, der Son-Taino-Bühne oder der Regenbogenarena gehen. Auch Projekte für Kinder gibt es, wie zum Beispiel die Safari durch die Welt der Kunst oder auch der Drachenbootwettkampf am Samstag.

Das Museumsuferfest: Die Geschichte

In den 80er Jahren wurden in Sachsenhausen am Mainufer mehrere Villen in Museen umgewandelt. Auch neue Gebäude wurden errichtet, um sie zu Museen zu machen. So konnte die Stadt Frankfurt innerhalb weniger Jahre eine ganze Reihe von Museen eröffnen. 1988 überlegte man sich eine Veranstaltung, um die neuen Frankfurter Museen zu bewerben. Das Fest sollte den Museen Gelegenheit geben, sich einer großen Zahl von Bürgern zu präsentieren. Günstige Eintrittspreise und ein buntes Rahmenprogramm sollten auch solche Besucher anziehen, die sich ansonsten wenig für die Museen interessierten. 

Im Jahr 1990 gab der Künstler Harry Owens dem Museumsuferfest ein neues Konzept. „Zurück zum Fluss“ lautete seine Idee , mit der er nochmals verdeutlichen wollte, wo die Stadt Frankfurt einst entstand.

Das Museumsuferfest wurde für die Frankfurter und auch die umliegende Bevölkerung zum Erlebnis. Der Main wurde zur Bühne – Carmina Burana live auf schwimmenden Inseln, Drachenbootrennen aus Singapur, Strohboote vom Titicacasee, Gondeln aus Venedig, Auslegerboote aus Bali und vieles mehr. Zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt gab es ein Feuerspektakel für die Besucher.

Seit 1991 wurde das Fest stetig erweitert, in dem sich nach und nach zusätzlich immer mehr kulturelle Bevölkerungsgruppen, mehr als vierzig Nationen aus aller Welt, beteiligten, unter anderem mit dem Projekt „Kunst am Fluß“, ein Kilometer Kunst aus aller Welt. Seither erfreut sich das Museumsuferfest stetig wachsender Begeisterung und wuchs Jahr für Jahr zu einer der größten und in kultureller Hinsicht bedeutendsten Festveranstaltungen Europas auf.

Auch die regionale Gastronomie wurde am Museumsuferfest beteiligt: Kulinarische Spezialitäten aus Frankfurt und Rhein-Main und Umgebung gibt es jedes Jahr auf dem Fest.

Nach wie vor kommen die meisten Besucher nicht wegen eines Museumsbesuches, sondern wegen des Rahmenprogramms. Die Zahl der verkauften Buttons liegt seit Jahren bei etwa 30.000.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Museumsuferfest 2018

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