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Messe Frankfurt Frankfurter Messe meldet Rekordumsatz

Mit wachsendem Auslandsgeschäft erwirtschaftet die Frankfurter Messe einen Umsatz von 645 Millionen Euro. Zur Automechanika im Jahr 2018 soll die Ausstellungshalle 12 in Betrieb gehen. Ein Bauprojekt muss allerdings zurückgestellt werden.

Wieder ein Publikumsmagnet: die Buchmesse. Foto: peter-juelich.com

Von ihrer Heimatbasis Frankfurt aus agierte die Frankfurter Messegesellschaft im zu Ende gehenden Jahr außerordentlich erfolgreich. Mit rund 645 Millionen Euro stellte das Unternehmen einen neuen Umsatzrekord auf – davon wurden noch rund 400 Millionen Euro im Inland erzielt, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Bedeutung des Auslandsgeschäfts, getragen von einem globalen Netz aus 29 Tochtergesellschaften, wachse jedoch immer weiter. Auf dem Gelände beginnen die Vorbereitungen für den Bau der neuen Messehalle 12 – im Frühjahr starten die Arbeiten. Zur Automechanika im Jahr 2018 will man das Gebäude in Betrieb nehmen. Auf zwei Ebenen soll es eine Fläche von 33 600 Quadratmetern bieten. Damit liegt der Bau nicht weit hinter der größten Frankfurter Messehalle 3, die über eine Bruttoausstellungsfläche von 38 000 Quadratmetern verfügt. Das Architekturbüro Kadawittfeld aus Aachen hatte bereits 2014 den Wettbewerb gewonnen.

Während die neue Halle 12 kommt, tut sich die Messe schwer mit ihrem geplanten, neuen Eingang Süd zum Europaviertel hin. Dieses Projekt ist bis auf weiteres zurückgestellt worden. Für den Bau, der unter anderem zwei kleine Hochhäuser umfassen sollte, hat die Messe bis jetzt keinen privaten Partner gefunden. Als hinderlich werden aus Sicht der Messe auch die Bauarbeiten für die neue U-Bahnlinie ins Europaviertel angesehen.

Vernetzte Sicherheitstechnik als neues Thema

Die Messegesellschaft beschäftigt zum Jahresende genau 2297 Mitarbeiter. Weltweit konnte sie 2015 132 Ausstellungen und Messen veranstalten, an denen 89 800 Unternehmen teilnahmen und mehr als vier Millionen Besucher kamen. Auch das ist ein neuer Rekord. 86 Veranstaltungen gab es außerhalb Deutschlands, hier kamen 48 000 Aussteller und mehr als 1,7 Millionen Besucher – auch das sind Rekordmarken. Weltweit veranstalten die Frankfurter derzeit nicht weniger als 49 Textilmessen. Auch der Bereich „Mobility & Logistics“ fächert sich immer mehr aus. Allein die Marke Automechanica für Zubehör umfasst gegenwärtig 15 Veranstaltungen auf vier Kontinenten.

Die drei großen Traditions-Gastveranstaltungen Achema, Buchmesse und IAA sorgten 2015 für gute Geschäfte. Bei Kongressen und Tagungen zählte die Messe nicht weniger als 128 000 Besucher bei etwa 150 Veranstaltungen. Im Kampf um den neuen, sehr lukrativen Markt des 3-D-Drucks gelang es der Messe, in Frankfurt eine neue Veranstaltung zu etablieren: Die „Formnext powered bei TCT“, zu der im November 232 Aussteller und rund 9000 Fachbesucher kamen. Messe-Geschäftsführer Uwe Behm sprach von einer „außergewöhnlich hohen Zufriedenheit sowohl auf Aussteller- wie auch auf Besucherseite“.

Als neues Messethema will man 2016 die vernetzte Sicherheitstechnik angehen. Parallel zur Lichtmesse Light and Building soll es erstmals das Intersec-Forum geben, eine internationale Konferenz.

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