Lade Inhalte...

Mainova Trinkwasser wird in Frankfurt teurer

Das Trinkwasser in Frankfurt wird zum 1. Juli deutlich teurer. Der Energieversorger Mainova verlangt künftig 1,92 statt 1,75 Euro für den Kubikmeter.

Wasser
Das Trinkwasser in Frankfurt wird zum 1. Juli deutlich teurer. Foto: Monika Müller

Das Trinkwasser in Frankfurt wird zum 1. Juli deutlich teurer. Der Energieversorger Mainova verlangt künftig 1,92 statt 1,75 Euro für den Kubikmeter und erhöht zudem dem Grundpreis von 36,90 auf 40,56 Euro im Jahr. Nach Beispielrechnungen des Versorgers, der zu mehr als 75 Prozent der Frankfurter Stadtwerke-Holding gehört, zahlt ein typischer Einpersonenhaushalt nun 11,34, ein Zweipersonenhaushalt 17,29 und eine Familie mit einem Verbrauch von 150 Kubikmetern im Jahr künftig 29,19 Euro mehr als bisher. 

Immer wieder hat Mainova-Vorstandschef Constantin Alsheimer darauf hingewiesen, dass die Preise für Trinkwasser die Kosten nicht ausreichend deckten. „Für die Versorgung ist ein aufwendiges System aus lokaler Gewinnung, Aufbereitung, Qualitätskontrollen und Bereitstellung erforderlich“, teilt Mainova zur Begründung der Preiserhöhung mit.

Der Aufwand und Investitionsbedarf für die Wasserversorgung und die entsprechenden Netze seien in der boomenden Stadt zudem höher als andernorts. Auch nach der Preiserhöhung sei das Wasser aber im Vergleich zu anderen Großstädten günstig. 

Mit der Wasserversorgung hat Mainova 2017 4,3 Millionen Euro Gewinn gemacht. Das ist ein Plus von 2,9 Millionen Euro gegenüber 2016. Das Ergebnis sei aber im Wesentlichen durch eine Rückstellungsauflösung für rechtliche Risiken geprägt, heißt es. 

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen