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„Lesen gegen das Vergessen“ Erinnerung an Bücherverbrennung durch die Nazis

Zum 85. Mal jährt sich die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten. Mit einer Lesung auf dem Frankfurter Römerberg soll den verbotenen Autoren gedacht werden.

Gedenkplatte zur Bücherverbrennung in Frankfurt
Gedenkplatte zur Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten auf dem Frankfurter Römerberg. Foto: imago

Mit einer Veranstaltung unter dem Motto „Lesen gegen das Vergessen“ erinnern der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das Frankfurter Kulturdezernat und das Historische Museum an die Bücherverbrennung in Frankfurt und anderen deutschen Städten. Diese jährt sich am 10. Mai zum 85. Mal.

Namhafte Autoren aus Frankfurt und Umgebung tragen am Montag, 7. Mai, 20 Uhr, im Sonnemann-Saal des Museums aus Werken vor, die 1933 verbrannt wurden. Bodo Kirchhoff, Gerd Koenen, Olga Martynova und Frank Witzel lesen. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD), Museumsdirektor Jan Gerchow, der Fotograf Jan Schenck und der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Alexander Skipis, sprechen über die Bedeutung des Gedenktages in der heutigen Zeit.

Am Jahrestag selbst werden Gruppen um die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) von 11 Uhr an mit einer Lesung auf dem Römerberg an die „Aktion wider den undeutschen Geist“ erinnern. Zunächst hatte es ausgesehen, als müsse die VVN auf den Paulsplatz ausweichen, weil die Stadt für den 10. Mai bereits einen Vatertags-Frühschoppen der katholischen Verbindung Badenia auf dem Römerberg genehmigt hatte. Doch die Veranstalter haben sich inzwischen auf eine Lösung verständigt. Die Verbindung zieht jetzt auf den Paulsplatz um.

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