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Kunstrasen in Frankfurt Plätze schneller sanieren

Sportler sehnen Kunstrasen herbei. Auch die Ortspolitik macht Druck. Die Stadt Frankfurt will bis 2021 alle Hartplätze umwandeln.

Beim Kicken auf dem Hartplatz ist Fantasie beim Beinkleid gefragt. Foto: Renate Hoyer

Die Zeiten der Hartplatzhelden sind vorbei. Künftig wird niemand mehr für eine todesmutige Grätsche auf dem Ascheplatz bewundernde Blicke ernten. Die Stadt möchte alle Tennenplätze in schmucke Kunstrasenflächen umwandeln. Bis 2021 soll der Prozess abgeschlossen sein.

Das geht manchen Sportlern nicht schnell genug. Auch die Ortspolitik macht Druck. Der Ortsbeirat 6 etwa behandelt in seiner kommenden Sitzung einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Grünen zum Thema. Darin fordern die Fraktionen die Stadt auf, die Sportanlagen in Goldstein und Unterliederbach mit hoher Priorität anzugehen. Damit die dort tätigen Sportler früher als 2021 auf Kunstrasen trainieren können.

Die Fraktionen verweisen auf die hohe Belegung der Anlagen. Der VfB Unterliederbach sei einer der größten Vereine im Frankfurter Westen, so der Antrag. Der Club stelle zwei Mannschaften – in der Gruppenliga Wiesbaden und in der Kreisliga Main-Taunus, sowie elf Jugendmannschaften mit etwa 200 Nachwuchskickern – davon rund 65 Prozent mit Migrationshintergrund. „Damit übernimmt der VfB eine wichtige Funktion bei der Integration der Kinder und Jugendlichen“, heißt es in der Antragsbegründung.

In Goldstein seien gleich zwei Fußballvereine aktiv, der SC Goldstein und der FC Heisenrath. Außerdem nutze die Carl-von-Weinberg-Schule als Eliteschule des Sports und des Fußballs und damit auch die Nachwuchskräfte des DFB das Tennenfeld.

Der Ortsbeirat 6 tagt – anders als in der vergangenen Sitzung angekündigt – am Dienstag, 14. Februar, um 17 Uhr, wieder in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Bolongarostraße 110.

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