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Kriminalität in Frankfurt Anschläge auf ABG

Unbekannte haben Fahrzeuge der Wohnungsbaugesellschaft ABG angezündet oder beschädigt. ABG-Chef Frank Junker vermutet, das die Täter „aus der linken Ecke“ kommen.

ABG-Chef Frank Junker verurteilt die Anschläge. (Archivbild) Foto: Peter Jülich

Die Wohnungsbaugesellschaft ABG ist zur Zielscheibe von Vandalen geworden. In der Nacht zum Freitag zündeten Unbekannte auf einem Parkplatz der ABG in Heddernheim vier Fahrzeuge an. Dabei verwendeten die Täter nach Angaben der Polizei Brandbeschleuniger. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Bereits in der vergangenen Woche waren sieben Firmenfahrzeuge der ABG auf dem Gelände in der Löwengasse beschädigt worden. Die unbekannten Täter stachen die Reifen platt und stahlen vier Dachantennen. Ein nebenan stehendes privates Fahrzeug blieb unversehrt. ABG-Chef Frank Junker verurteilte die Angriffe aufs Schärfste: „Ich bin fassungslos über diese Form der Auseinandersetzung, das ist eine Unverschämtheit.“ Junker vermutet, die Täter kämen „aus der linken Ecke“. Dabei seien 38 Prozent der ABG-Projekte im geförderten Wohnungsbau, „aber es gibt bestimmte Gruppierungen, die das ausblenden“, so Junker.

Die ABG hat Strafanzeige wegen Brandstiftung gestellt. Weitere Konsequenzen, etwa das Umrüsten der ABG-Fahrzeuge in ein neutrales Gewand, seien nicht geplant, betonte Junker.

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