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Kliniken Frankfurt-Main-Taunus Mehr Fachkräfte für Klinikverbund

Die Geschäftsführer der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus ziehen eine positive Bilanz. Ein Bildungszentrum soll in medizinischen Assistenzberufen ausbilden.

Krankenhaus
Das Krankenhaus in Bad Soden ist Teil des Klinikverbundes Frankfurt/Main-Taunus. Foto: Michael Schick

Seit acht Monaten ist Martin Menger Geschäftsführer der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus (FMT). „Es ist eine Herkulesaufgabe und eine riesige Herausforderung“, sagt er am Donnerstag im Frankfurter Sozial- und Gesundheitsausschuss und berichtet über den neuesten Stand. Die Zusammenarbeit lasse sich ganz gut an. Der Austausch der Mediziner mache Fortschritte und sie seien personell gut aufgestellt. Der Klinikverbund mit 3500 Mitarbeitern, der vor zwei Jahren gegründet wurde, unterhält Häuser in Höchst, Bad Soden und Hofheim.

Einen Wechsel wird es in der Pflegedienstleitung geben. Christof Reinmüller leite künftig das standortübergreifende Bildungszentrum, sagt Geschäftsführerin Dorothea Dreizehnter. Hier werden die Schüler in medizinischen Assistenzberufen ausgebildet. „Wir wollen uns vergrößern“ - um dem Mangel von Fachkräften entgegenzuwirken und um Nachwuchs auszubilden.

Ob sie sonst etwas tun, um Fachkräfte für die Kliniken zu gewinnen, möchte der Ausschuss wissen. Ein Imagefilm auf der Website soll für den Verbund begeistern und ein verbesserter Social-Media-Auftritt helfen, um konkurrenzfähig zu bleiben, so Dreizehnter. Was die Chefin sich von der Stadt wünscht, ist bezahlbarer Wohnraum, denn das sei ein großer Standortnachteil.

Die Speisenzubereitung in Höchst wird nach dem Umzug die Zentralküche in Kelkheim übernehmen, die von einer Servicegesellschaft der Main-Taunus-Kliniken betrieben wird. Ob das nicht ein hoher logistischer Aufwand sei, fragt der Ausschuss. Es seien lediglich zwei große Lastwagen pro Tag, die hin- und herfahren, sagt Dreizehnter. Die Essenswünsche würden schon am Vortag aufgenommen und Tabletts befüllt.

Insgesamt zeigten sich die Stadtverordneten zufrieden über die voranschreitenden Arbeiten und positive Neuigkeiten. Gut bewerteten sie die Synergieeffekte und dass nun transparent berichtet werde. Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) lobt, dass man mit dem Bildungszentrum dem Pflegekräftemangel entgegenwirken wolle.

Ob der Neubau in Höchst Ende 2019 fertig sein wird, werde sich zeigen. Noch sei man im Zeitplan, so Menger, aber es könnte eng werden. Das liege unter anderem an Handwerkerarbeiten.

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