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Klimasparbuch Umwelt schützen und glücklich werden

Ein neues Klimasparbuch der Stadt Frankfurt bietet nicht nur Tipps für Nachhaltigkeit, sondern teils auch spektakuläre Coupons.

Einmal kostenlos beraten lassen „für Glück und Erfüllung im Leben“ beim Yogi? Einen Kaffee gratis zum Kuchen? Oder ein Brot geschenkt bekommen? All das und noch  mehr macht das neue „Klimasparbuch Frankfurt 2019“ möglich, das vom 1. November an zu haben ist, die neunte Ausgabe seit dem Start 2011.

Herausgeber sind die Stadt und der Verein Oekom, der das 112-seitige Büchlein auch verlegt. Sinn und Zweck des Ganzen: Das Klimasparbuch soll Leitfaden und Begleiter für jene sein, die „ökofair“ durch den Alltag gehen – in Frankfurt und Umgebung.

Letztere, die Umgebung, also die Region, ist diesmal ein Schwerpunkt, nachdem es in der 2018er-Ausgabe um Bildung für nachhaltige Entwicklung ging. „In diesem Jahr haben wir das Sparbuch an alle Schulen verteilt“, sagt Paul Fay, stellvertretender Leiter des federführenden Energiereferats. „Danach hatten wir bei den Aktionen für die Zielgruppe einen Zulauf wie noch nie.“ Möglich also, dass sich der Klimaschutzgedanke nun mit der 2019er-Ausgabe noch weiter in der Region verbreitet. „Wir wachsen immer mehr zusammen“, sagt Fay. „Klimaschutz in Frankfurt funktioniert ja nicht ohne die Region.“

Besser lesbar ist das neue Büchlein, weil es eine größere Schrift hat als der Vorgänger und auch neu strukturiert daherkommt. Es gibt kurze Interviews mit Leuten, die dem Nachhaltigkeitsgedanken Impulse geben, etwa Birgit Kasper vom Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen, Immanuel Stiess vom ISOE oder Marlene Haas von „Lust auf besser leben“. Vor allem aber gibt es: Tipps. Wohnen, Wassernutzung, Radfahren, bauen, heizen, renovieren, kommunizieren – für viele Lebenslagen bietet das Büchlein Orientierung, zumindest zum Einstieg ins Thema.

„Das Klimasparbuch zählt zu unserem Newcomer-Set“, sagt Fay, also zu dem Paket, das die Stadt traditionell den neu Zugezogenen als Geschenk überreicht. „Es bietet eine gute Möglichkeit, mal auszuprobieren: Was läuft hier in Frankfurt? Und wo kann ich mich einbringen?“

„Jeder kann etwas Kleines für den Klimaschutz tun, auch das wollen wir rüberbringen“, ergänzt Referatssprecherin Ulrike Wiedenfels. Und letztlich geht es auch darum, einen Schritt weiterzudenken. „Carsharing ist gut – Elektro-Carsharing ist besser“, sagt Fay. Als Bonbon hat das Sparbuch im hinteren Teil 45 Gutscheine, darunter jenen eingangs erwähnten für Glück und Erfüllung, aber auch für den Rabatt auf die Fahrradinspektion oder auf Bio-Lebensmittel. Die Coupons sollen zum Ausprobieren anregen. Energieversorger Mainova bietet wieder kostenlose Beratungen an, die schon in den vergangenen Jahren stark nachgefragt wurden, wie Sprecherin Margret Braun-Odenweller berichtet. Die Mainova finanziert das Klimasparbuch auch wieder mit 10 000 Euro mit, etwa ebenso viel wendet das Energiereferat der Stadt aus seinem Etat dafür auf.

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