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Kino Kommunikativ

Beim Türkischen Filmfestival vom 7. bis 13. September geht es um Filme, Emotionen und Diskussionen. Dabei wollen die Festivalmacher nicht nur die türkische Gemeinde ansprechen.

05.09.2014 16:08
Bild aus dem Eröffnungsfilm „Bi Küçük Eylül Meselesi“. Foto: Promo

Auch zur 14. Ausgabe des Türkischen Filmfestivals Frankfurt unterstreicht Festivalleiter Hüseyin Sitki sein Anliegen: „Film ist Kommunikation.“ Bei der Pressekonferenz betonte Sitki, der gerade im Juni das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam: „Wir wollen nicht nur die türkische Community ansprechen.“ Das klappt – mit der Hilfe von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und mit Förderungen aus Wirtschaft und Stadt. Auch wenn von der nicht mehr käme als ein „Taschengeld“, wie Ralph Förg vom beteiligten Filmhaus Frankfurt kritisierte.

Es wird trotzdem wieder eine reichhaltige Woche. Einen Tag nach der Gala im Gesellschaftshaus Palmengarten findet in der Hollywoodbar des Metropolis am 8.9. um 19 Uhr die Programmeröffnung statt, mit Sektempfang, vielen Gästen und schließlich dem Eröffnungsfilm „Bi Küçük Eylül Meselesi“ („Matter of one small September“, 21 Uhr, Wdh. 10.9., 17 Uhr, Orfeo’s Erben). Das Drama des renommierten Regisseurs Kerem Deren folgt der jungen Eylül, die plötzlich feststellt, dass ihre Erinnerung an den gesamten vergangenen Monat gelöscht ist, den sie auf der Insel Bozcaada verbracht hat. Also fährt sie dort hin.

Inoffiziell und etwas fröhlicher hat das Festival sogar schon um 17 Uhr im Orfeo’s Erben begonnen, mit der Weibliche-Gauner-Komödie „Kadin Isi Banka Soygunu“ („Bankraub im Frauenstil“, Wdh. 12.9., 17.30 Uhr, Palatin, Mainz). Das Palatin ist nicht die einzige zusätzliche Spielstätte, auch im Lichtburg Cinema in Langen laufen Filme.

Umfangreiches Rahmenprogramm

Das Türkische Filmfestival will die Region einbinden, will in der Stadt präsent sein. Davon zeugt auch das umfangreiche Rahmenprogramm. Mit einem Kurzfilmwettbewerb für Studierende aus Deutschland und der Türkei, mit Konzerten oder mit einer Location Tour für Filmschaffende aus der Türkei und aus Frankfurt.

Was die mehr als dreißig, meist aktuellen Spiel- und Dokumentarfilme angeht, ist es allein schon ein Spaß, sich seine Rosinen aus dem Programmheft zu picken. Und wie es sich für ein Festival gehört, sind die Filme in ihren Originalfassungen zu sehen, mit englischen oder deutschen Untertiteln. raf

Türkisches Filmfestival Frankfurt, 7.-13.9., Cinestar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40; Orfeo’s Erben, Hamburger Allee 45 und weitere Spielorte. Festival-Hotline: 01 60/91 55 98 82. E-Mail: info@turkfilmfestival.de Tickets, weitere Infos zu Filmen und Rahmenprogramm sowie das Programmheft als Download-pdf auf www.turkfilmfestival.de

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