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Kino in Frankfurt Vorpremiere im Cinema am Roßmarkt

Regisseur Dani Levy und Schauspieler Steffen Groth stellen die Kino-Komödie „Die Welt der Wunderlichs“ bei einer Vorpremiere im Cinema am Roßmarkt vor. Der Film läuft am 13. Oktober offiziell an.

Schauspieler Steffen Groth (links) und Regisseur Dani Levy. Foto: HessenFilm

„Was ist denn nun mit der Hannelore?“, ruft eine Zuschauerin aus der letzten Reihe. Und das, bevor die Vorpremiere von „Die Welt der Wunderlichs“ überhaupt angefangen hat. Irgendwie hat sie sich wohl erhofft, die Grande Dame der deutschen Filmwelt, Hannelore Elsner, sitze am Donnerstagabend im Cinema am Roßmarkt neben ihr, und gemeinsam könnten sie ins Popcorn greifen.

Aber „Hannelore“, die in der Psychokomödie grandios die durchgeknallte, narzisstische Hypochonder-Mutter mimt, ist nicht vorbeigekommen. Dafür sind aber der Schweizer Regisseur Dani Levy sowie Hauptdarsteller und Frauenschwarm Steffen Groth („Weissensee“, „Doctor’s Diary“) beim Publikumsgespräch dabei. Levy („Alles auf Zucker“) ist für seinen Streifen für den Hessischen Filmpreis nominiert. Gedreht wurde die Komödie in Baden-Württemberg, Hessen und der Schweiz. 500 000 Euro Förderung gab es von HessenFilm und Medien.

Der Inhalt: Mimi Wunderlich (Katharina Schüttler), alleinerziehend, muss sich um alles kümmern – ihren hyperaktiven Sohn (Ewi Rodriguez), den manischen Vater (Peter Simonischek) und die depressive Mutter (Hannelore Elsner). Und dann gibt es da noch die toughe Schwester (Christiane Paul) und den schrägen Neu-Lover (Steffen Groth). Da bekommt sie als Sängerin bei einer Castingshow in Zürich eine zweite Karrierechance; Rapperin Sabrina Setlur mimt ein Jurymitglied. Ein Roadmovie à la „Little Miss Sunshine“.

„Das war ein ziemlich anstrengender Film. Ständig sind wir von Stadt zu Stadt umgezogen. Und das mit dieser crazy Familie“, erzählt Levy den Frankfurter Zuschauern und lacht. Das Publikum applaudiert, mag den Film und die Hintergrundgeschichten. „Hannelore ist total durchgeknallt, kapriziös, aber auch herzensgut und eine todesmutige Schauspielerin“, erzählt Levy.

Drei Tage lang drehten sie im Darmstädter Maritim-Hotel. „Wir haben dort auch übernachtet. Das ist schon sehr ungewöhnlich. Ich bin morgens gerade aus dem Zimmer gefallen, da wurden schon die Scheinwerfer aufgestellt“, schildert Groth. Im Film spielt der 42-Jährige eine, wie er treffend erklärt, „ganz ansehnliche Hansi-Hinterseer-Hülle, die eine Leere in sich trägt, die bodenlos ist“. Dafür musste er seine dunkelbraunen Haare zehnmal blondieren. Das Hansi-Hinterseer-Blond ist zum Glück rausgewachsen.

Am 13. Oktober läuft der Kinofilm offiziell an.

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