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Integration in Frankfurt Auch Menschen mit Handicap flüchten

Das Projekt „Together“ bei der Lebenshilfe Frankfurt sensibilisiert Helfer für die Probleme von behinderten Flüchtlingen.

Zuwanderung
Maren Forner koordiniert die Arbeit mit Flüchtlingen bei der Lebenshilfe. Foto: Privat

Ist die Flüchtlingshilfe für Menschen mit Handicap sensibilisiert?
Als wir im März 2016 mit unserem Projekt „Together“ bei der Lebenshilfe Frankfurt starteten, haben wir bei null angefangen. Damals hieß es oft, Menschen mit Handicap würden nicht flüchten - doch das stimmt nicht. Inzwischen sind wir in Frankfurt gut vernetzt und konnten für das Thema sensibilisieren.

Wie machen Sie das?
Wir bieten Schulungen für Ehrenamtliche und Fachkräfte in der Flüchtlingshilfe an. Hierfür haben wir unter anderem einen „Wahrnehmungsparcours“ entwickelt, der mit verbundenen Augen absolviert werden muss. Damit wollen wir einen Eindruck davon geben, wie das Leben mit einer Sinnesbeeinträchtigung aussieht. Außerdem können sich Ehrenamtliche jederzeit bei uns persönlich beraten lassen.

Werden öffentliche Unterstützungsangebote von Flüchtlingen mit Handicap angenommen?
Viele kommen aus Gesellschaften, in denen Behinderung ein Tabuthema ist. Vor allem Kinder mit geistigem Handicap werden oft ausschließlich in den Familien betreut - professionelle oder staatliche Unterstützungsangebote gibt es selten. Hier wollen wir aufklären und den Familien zeigen, welche Hilfsangebote es in Frankfurt gibt.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Zuwanderung Rhein-Main

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