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Immobilienmarkt in Frankfurt Im Bankenviertel werden Büros knapp

Noch stehen immer noch in Frankfurt 1,2 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, doch die Nachfrage steigt, und dies nicht nur wegen des kommenden Brexit.

Immobilien in Frankfurt
Das Bankenviertel in Frankfurt. Foto: dpa

Der Leerstand in Frankfurter Bürogebäuden nimmt weiter ab. Wegen einer nur verhaltenen Bautätigkeit, der Umwandlung von Büro- in Wohngebäude und Hotels sowie einer steigenden Nachfrage ist die Quote für das Marktgebiet nach Angaben des Maklerhauses Colliers International im April auf 10,7 Prozent gesunken. Noch immer stehen zwar etwa 1,2 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer. Bei Colliers und dem Frankfurter Unternehmen Immoconcept geht man aber jeweils davon aus, dass sich der Trend fortsetzt. Noch in diesem Jahr werde die Quote unter zehn Prozent sinken, schätzt Immoconcept-Geschäftsführer Bernd Lorenz.

Die Verlagerung von Arbeitsplätzen der Finanzbranche von London nach Frankfurt infolge des Brexits ist in diesen Schätzungen noch nicht enthalten. Dies prüfen nach Medienberichten etwa Goldman Sachs, JP Morgan, die UBS, Morgan Stanley und die Deutsche Bank.

Von Anmietungen können die Makler noch nicht berichten. Bei Colliers rechnet man aber nach dem Sommer mit ersten Abschlüssen. Gesucht seien Flächen im Central Business District, dem Bankenviertel. Doch dort ist das Angebot großer zusammenhängender freier Flächen schon jetzt relativ knapp. Neue große Büros kommen erst im Jahr 2019 auf den Markt.   

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