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Immobilien Weniger Büro-Leerstand in Frankfurt

Büros in Frankfurt sind weiter sehr gesucht. Die Zahl der Neuvermietungen liegt auf einem Höchststand, bei den Mieten droht ein weiterer Anstieg.

Skyline
Die Skyline von Frankfurt Foto: Boris Roessler (dpa)

Die gute Stimmung auf dem Frankfurter Büromarkt hält an. Nachdem im vergangenen Jahr so viele Quadratmeter Bürofläche neu vermietet wurden wie nie seit der Jahrtausendwende, liegen nun die Zahlen für das erste Quartal des Jahres deutlich über dem Vorjahreswert. Von Januar bis März sind nach Daten des Maklernetzwerks German Property Partners bereits mehr als 150 000 Quadratmeter Bürofläche in Frankfurt, Eschborn oder dem Offenbacher Kaiserlei neu vermietet worden. Das ist ein Anstieg um fast ein Viertel.

Viele Neuvermietungen

Allein die Frankfurter Allgemeine Zeitung sicherte sich 24 000 Quadratmeter Fläche in einem 60 Meter hohen Turm, der bis 2021 im mittleren Bereich der Europa-Allee im Gallus entstehen soll. Die Bethmann-Bank hat jüngst 8000 Quadratmeter im Marienforum angemietet, das auf Höhe der Deutschen Bank an der Mainzer Landstraße entsteht. Das Versicherungsunternehmen FM Global bezieht  Büros mit 6600 Quadratmeter Fläche im 68 Meter hohen T8 an der Taunusanlage. Der Computerspieleentwickler Crytek zieht aufs Neckermann-Gelände.

Der Büroleerstand dürfte nach Einschätzung mehrerer Maklerhäuser in diesem Jahr weiter sinken. Radomir Vasilijevic von Nai Apollo etwa weist auf den guten Jahresstart, bereits in Verhandlung befindliche Großabschlüsse und Anmietungsaktivitäten infolge des Brexits hin. Auch bei Colliers rechnet man für die kommenden Monate mit einem anhaltenden Abbau des Leerstands, der nach ihren Zahlen derzeit noch etwas über einer Million Quadratmeter liegt. Dass bis Ende 2019 aber größere noch nicht vermietete Flächen im Omniturm an der Großen Gallusstraße, im Marienturm an der Taunusanlage und dem Hafenbogen am Westhafen entstehen, werde diese Entwicklung verlangsamen.

Der Bau neuer Häuser in der Innenstadt, also des Omniturms oder des Projekts Four auf dem früheren Deutsche-Bank-Areal wird nach Ansicht von Colliers zu einem weiteren Anstieg der Spitzenmiete sorgen. Diese sieht sie derzeit bei 41 Euro pro Quadratmeter. Die Durchschnittsmiete liegt nach Zahlen des Maklerhauses bei 20 Euro pro Quadratmeter. Bei Nai Apollo sieht man diese sigar schpon bei 21,30 Euro.

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