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Grippe-Welle in Frankfurt Zwei Grippe-Tote in Frankfurt

In Frankfurt sind zwei Menschen der Grippe zum Opfer gefallen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes starben ein 83 Jahre alter Mann und ein elfjähriges Mädchen. Beide hatten schwere Vorerkrankungen.

06.03.2015 18:38
Für eine Grippe-Impfung ist es jetzt zu spät. Wichtig ist jetzt eine gute Handhygiene. Foto: dpa

In Frankfurt sind nach Angaben des Frankfurter Gesundheitsamtes zwei Menschen an der Grippe gestorben. Die Grippe-Welle ist in der Stadt noch nicht abgeebbt. Dem Gesundheitsamt sind bisher 370 Influenzafälle gemeldet worden, davon sind 313 durch Laboruntersuchungen bestätigt worden.

Bei den beiden Frankfurtern, die an der Grippe gestorben sind, handelt es sich um einen 83 Jahre alten Mann und ein elfjähriges Mädchen. Der Mann hatte eine schwere Vorerkrankung des Herzens, das Kind litt an einer Lungenerkrankung. „Dies zeigt nochmals: Grippe ist keine harmlose Erkrankung, sie darf nicht unterschätzt werden“, sagte René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes, am Freitag.

Die derzeitige Grippewelle ist - ohne Berücksichtigung der Grippe-Pandemie im Jahr 2009 - nach seinen Angaben die stärkste seit zehn Jahren. Auch wenn es jetzt für eine Grippe-Impfung zu spät sei, so Gottschalk weiter, sei es möglich, sich vor der Grippe zu schützen. So sollte jeder sich die Hände waschen, wenn er nach Hause komme. Außerdem sollte man es vermeiden, sich mit ungewaschenen Händen ins Gesicht und an die Nase zu fassen. (lad)

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