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Gerichte in Frankfurt Justiz bleibt im Herzen der Stadt

Die Justiz bleibt in Frankfurt da, wo sie hingehört, im Herzen der Stadt, schnell erreichbar und zugänglich für jeden. Ein Kommentar.

Gerichtsviertel in Frankfurt
Das Landgericht und Amtsgericht im Frankfurter Justizviertel in der Innenstadt. Foto: Fredrik von Erichsen (dpa)

Es ist eine gute Nachricht für Frankfurt. Die Justiz bleibt da, wo sie hingehört, im Herzen der Stadt, schnell erreichbar und zugänglich für jeden, der Justitia mal über die Schulter schauen will. Die Gerichtsbarkeit ist in Deutschland aus gutem Grund öffentlich. Und Frankfurt ist immer wieder Schauplatz von Prozessen, die einen Besuch lohnen.

Dass eines der größten Besucherhemmnisse, die völlig verkommenen Sicherheitssitzungssäle, die jeden Prozessbesuch zur Marter machen, demnächst zwei menschenwürdige Alternativen bekommen, dürfte die Attraktivität des Gerichts deutlich erhöhen.

Die jahrelange Debatte über einen Umzug auf die grüne Wiese – in jüngster Vergangenheit nicht mehr ernsthaft geführt – ist mit der Entscheidung aus Wiesbaden endgültig perdu. Und das ist gut so. Denn nicht bloß die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Teilhabe an der Justiz, die Justiz hat auch ein Recht auf Teilnahme an der Öffentlichkeit, und sei es bloß der Mittagstisch am Wurststand auf dem Markt der Konstablerwache. Die Entscheidung aus Wiesbaden garantiert, dass sich die Frankfurter und ihre Rechtspfleger auch künftig nicht aus den Augen verlieren.

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