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Geburtshilfe in Frankfurt Erste Hebammenschule eröffnet

Frankfurts erste Hebammenschule hat eröffnet. Ab Montag erlernen hier angehende Hebammen und Entbindungspfleger ihren Beruf.

Hebamme im Einsatz
Eine Hebamme hört in ihrer Praxis mit einem CTG die Herztöne des Babys einer Schwangeren ab, die in der 25. Woche ist. Foto: Uli Deck (dpa)

Angehende Hebammen und Entbindungspfleger können ihren Beruf ab sofort in Frankfurt erlernen. Am Freitag wurde die erste Hebammenschule der Stadt mit einem Festakt im Hörsaal der privaten Carl Remigius Medical School eröffnet, wo ab kommende Woche der theoretische Unterricht beginnt. Den praktischen Teil der dreijährigen Ausbildung absolvieren die 23 Schülerinnen und Schüler des ersten Jahrgangs an der Uniklinik oder dem Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital.

An der neuen Schule sollen die Auszubildenden sowohl die unterschiedlichen medizinischen Fachabteilungen der Kliniken durchlaufen, als auch auf eine freiberufliche Tätigkeit vorbereitet werden. Unterrichtet werden sie von Hebammen, sowie Ärztinnen und Ärzten. Die Leitung der Schule übernimmt Nadja Zander, die zuvor die Hebammenschule am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau leitete. „Wir haben im Rhein-Main-Gebiet aktuell hohe und weiter steigende Geburtenraten. Wir sind froh, wie wir künftig unseren Teil dazu beitragen können, den großen Bedarf an Hebammen in der Region zu decken“, teilte Zander mit. Auch Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) begrüßte die neue Schule als „wichtigen Startschuss zu einer besseren Versorgung mit Hebammen für die Eltern in Hessen“.

Den Schulträgern zufolge ist es vorgesehen, dass die Hebammen nach der Ausbildung von den Kliniken übernommen werden. Für den zweiten Ausbildungsjahrgang, der im September 2018 startet, lägen bereits erste Bewerbungen vor.

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