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Freizeit Richtig grillen in Frankfurter Parks

Bevor in Frankfurt wieder öffentlich gebrutzelt wird, sollten Grillbegeisterte ein paar Dinge beachten.

Parks in Frankfurt
Jetzt beginnt wieder die Grillsaison. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann (dpa)

Mit wärmerem Wetter und längeren Tagen kommt er jedes Jahr aufs Neue wieder: der typische Geruch nach Gegrilltem. Auch in Frankfurt ist damit zu rechnen, dass spätestens bei mehr Sonne und höheren Temperaturen wieder Tausende in Parks und am Main Würstchen, Schafskäse, Gemüse und etliche andere Spezialitäten auf dem Grill zubereiten werden. Wer auf öffentlichen Flächen im Freien brutzeln möchte, hat in der Mainmetropole allerdings ein paar Dinge zu beachten: Es ist nämlich nur auf ausgewiesenen Grünflächen gestattet zu grillen. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Dadurch kann der gemütliche Grillabend schnell zu einem teuren Spaß werden: Das Ordnungsamt stellt für die Ordnungswidrigkeit bis zu 150 Euro in Rechnung.

Anmieten oder reservieren kann man die öffentlichen Grillplätze nicht. Grill und Sitzgelegenheiten müssen Brutzelfans, außer in den beiden Waldspielparks, selbst mitbringen. Zur Entsorgung von Asche und Glut gibt es an allen Grillplätzen gesonderte Behälter, und auch Mülleimer für den restlichen Abfall sind vorhanden. Benutzer werden gebeten, ihre Plätze sauber zu hinterlassen. Gerade der viele Müll sei ein Problem in der Grillsaison, teilt das Grünflächenamt mit. Sollte die Verunreinigung der Parks durch Grillbegeisterte nicht aufhören, so denke man außerdem über alternative Konzepte nach. Beispielsweise über eingezäunte Grillplätze, die nur gegen Hinterlegung eines Pfands angemietet werden könnten.

Zum Grillen an sich hat auch das Umweltbundesamt einige Tipps parat: Insbesondere das Verwenden von Holzkohle sei aufgrund der Schadstoffentwicklung nicht empfehlenswert. Wer dennoch nicht darauf verzichten kann, solle zumindest darauf achten, dass die Holzkohle neben dem FSC-Siegel für nachhaltige Waldwirtschaft mit dem Prüfzeichen DIN EN 1860-2 gekennzeichnet sei und somit keine artfremden Zusätze enthalte. Auch sollten Grillfans eine starke Rauchentwicklung vermeiden, indem sie geeignete Grillanzünder verwendeten und auf eine gute Luftzufuhr achteten. Darüber hinaus rät das Amt, kein Aluminiumzubehör wie etwa Alu-Grillschalen zu verwenden, Grillfleisch mit Nitritpökelsalzen zu vermeiden und nichts anbrennen zu lassen, um Gesundheitsrisiken zu minimieren.

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