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Frankfurter Museen Sammler-Leidenschaft

Das Historische Museum wird reich beschenkt. Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt gibt 40.000 Euro.

Ohne Sammler kein Museum. Besonders das Historische Museum sieht seine Ursprünge in „einer Kunst- und Wunderkammer“, wie Museumsdirektor Jan Gerchow es nennt. Für das dort nach Ende der Renovierung der Altbauten geplante Sammlermuseum wird das Kuratorium Kulturelles Frankfurt dem Direktor am Donnerstagabend einen 40.000-Euro-Scheck übergeben.

Was sich so an Gastgeschenken, an Gemälden oder Handschriften bis weit zurück ins Mittelalter angesammelt hat, ist zum Bestand dieser Institution geworden. Später kamen Kollektionen von (Senckenberg-) Forschern wie Eduard Rüppell, Werte aus dem Nachlass bürgerlicher Familien oder von Stiftern ins Haus. Zwölf Sammlungen will man künftig im Burnitzbau, einem der alten Bürgerhäuser am Main, gesondert ausstellen. Dieses Sammler und Stifter-Museum soll 1000 Quadratmeter groß werden.

Die Spende des Kuratoriums ist gedacht für den Waldschmidt-Raum. Martin Johann Waldschmidt (1650 bis 1706) war hier der erste Stadtbibliothekar. In der Stadtbibliothek betreute er die älteste Sammlung, darunter die Ratsbibliothek. „Da war das Sammelbecken“, informiert Gerchow.

Die Veranstaltung mit Vorstellung des Sammler-Museums ist am 25. November, 19 Uhr, im Saal der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 49.

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