Lade Inhalte...

Frankfurter Innenstadt Palästinenser planen Protest gegen Trump

2000 bis 2500 Teilnehmer werden zu der Demo am Samstagnachmittag erwartet. Mit der Aktion will die Palästinensische Gesellschaft in Deutschland gegen die Entscheidung von US-Präsident Trump protestieren, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

Jerusalem-Konflikt
Demonstranten schwenken während einer Demonstration - hier in Paris - gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Trump Palästinensische Flaggen. Foto: ap

Die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland plant für kommenden Samstag, 16. Dezember, in der Frankfurter Innenstadt eine Demonstration gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

Wie ein Sprecher des Ordnungsamtes der Frankfurter Rundschau sagte, solle der Protestzug gegen 12 Uhr am Kaisersack beginnen und gegen 15 Uhr am Goetheplatz enden. Die Veranstalter rechneten mit bis zu 2500 Teilnehmern. 

Auf Facebook kursiert ein Aufruf zu der Demonstration, in dem es heißt, der Protest richte sich gegen den Beschluss, „Jerusalem als Hauptstadt der Besatzungsmacht Israel anzuerkennen“. Jerusalem sei „die Hauptstadt Palästinas“. Die Demonstration werde von unterschiedlichen islamischen Gemeinden und Moscheen aus dem Rhein-Main-Gebiet unterstützt. 

Bei Kundgebungen gegen Trumps Entscheidung waren etwa in Berlin Israel-Fahnen verbrannt worden, Teilnehmer hatten antisemitische Parolen skandiert. Die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland hatte sich zuletzt von jeder Form des Judenhasses distanziert.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen