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Frankfurter Eigenheiten Gut essen, Gutes tun

Matthias Auhl sieht die Welt etwas anders: Für ihn sind Burger nicht nur lecker, sondern auch gesund. Zumindest, die die er vom 2. März an über den Tresen schiebt.

01.03.2011 09:09
Tatjana Müller
Der BurgerMeister: Matthias Auhl. Foto: FR/Boeckheler

Matthias Auhl hat sich eine schwere Aufgabe gestellt: den Beweis, dass Burger nicht nur lecker, sondern auch gesund sein können. Das will er vom morgigen Mittwoch an in seinem neuen Imbiss „BurgerMeister“ an der Dreieichstraße in Alt-Sachsenhausen. Für die Zubereitung der gut 20 verschiedenen Burger auf Auhls Karte werden nur hochwertige Zutaten aus der Region verwendet.

Das Rindfleisch wird täglich frisch geliefert, das Gemüse auf dem Großmarkt besorgt und die Saucen selbst hergestellt. Und der Gesundheit wegen arbeitet der gelernte Koch natürlich auch ohne Farbstoffe und Geschmacksverstärker – das Gewissen isst ja mit. Kommunikation und enge Zusammenarbeit mit den regionalen Lieferanten sei sehr wichtig für die Qualität der Burger, betont der Gastronom.

„Cooler Ort“

Und weil alles in der Küche schon so naturbelassen ist, hat sich Auhl bei der Optik seines Imbiss’ am „ahle Frankfort“ orientiert. So erblicken die Gäste am Eingang aufflammende Apfelweinbembel, die jetzt schon als Fotohintergrund zur Touristenattraktion geworden sind. Die innen dominierenden Harley-Davidson-Farben Orange und Schwarz geben dem Imbiss eine raue Atmosphäre, die durch Rockmusik im Hintergrund noch verstärkt wird.

Die Burger werden nach individuellen Wünschen zusammengestellt und vor den Augen der Kundschaft frisch zubereitet. „Die Kunden sollen zufrieden sein und sich wohlfühlen“, sagt Auhl, der in seinen 30 Jahren in der Gastronomie bereits fünf verschiedene Läden bekocht hat. Zu der breiten Burgerpalette wird – die Fassade verspricht es – typischer Frankfurter Apfelwein gereicht. Oder die nach Tannennadelzapfen schmeckenden Limonade Wostok.

Der Burger-Meister sorgt sich aber nicht nur um leckeres Essen, sondern auch darum, dass seine Kunden etwas Gutes tun. Also werden mit jedem verkauften Mineralwasser Wasserprojekte in Entwicklungsländern unterstützt.

Und noch mehr: „Es soll ein cooler Ort werden, an dem man sich mit seinen Freuden treffen möchte“, freut sich Auhl auf seine neue Burgerbar.

Der BurgerMeister öffnet Montag bis Donnerstag jeweils von 11 bis 24 Uhr seine Tore. Freitags und samstags kann man die Burger bis 2 Uhr genießen.

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