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Frankfurt „Solms ist ein schlechter Verlierer“

Die Stadtregierung ist verärgert über die Pläne für ein neues Bürgerbegehren zur Rennbahn. Eine Bebauung mit Wohnungen würde sie vor Probleme stellen.

Rennbahn
Blick auf die ehemalige Frankfurter Rennbahn. Foto: peter-juelich.com (peter-juelich.com)

Die Ankündigung des Vizepräsidenten des Rennklubs, Carl-Philip zu Solms-Wildenfels, die DFB-Akademie mit einem neuen Bürgerbegehren noch stoppen zu wollen, hat im Römer für Erstaunen und Verärgerung gesorgt. Baudezernent Jan Schneider (CDU) bezeichnete Solms-Wildenfels im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau als „schlechten Verlierer“.

Der Vizepräsident hatte Anfang der Woche zwar eingeräumt, dass es auf dem Gelände der Rennbahn keinen Pferdesport mehr geben werde. Die Fläche müsse aber für die Allgemeinheit zugänglich bleiben, sagte er.

Da das nach dem geplanten Bau der DFB-Akademie nicht gesichert sei, werde er für ein neues Bürgerbegehren kämpfen. Damit soll der Bebauungsplan, der die Nutzung durch den Fußball-Verband vorsieht, gekippt werden. Stattdessen wünscht sich Solms-Wildenfels eine Wohnbebauung.

Jan Schneider warf Solms-Wildenfels vor, er handele nach dem Motto: „Wenn ich schon nicht gewinnen kann, trete ich dem Gegner zumindest den Rasen kaputt.“ Bisher habe sich der Rennklub nie für Wohnungen stark gemacht. Jetzt damit anzufangen, sei „fadenscheinig“. Schneider verwies darauf, dass weite Teile des Areals wegen der Nähe zum Rhein-Main-Flughafen gar nicht bebaut werden dürften.

Eine Wohnbebauung wäre für die Stadt zudem problematisch, da nach einem Beschluss der Stadtverordneten Sportflächen (und als solche gelten sowohl Rennbahn als auch DFB-Akademie) nicht ersatzlos gestrichen werde dürfen. Zugleich betonte Schneider, dass der Bürgerpark neben der DFB-Akademie öffentlich sei.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Rennbahn

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