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Frankfurt Piraten stellen sich auf

Beim Landesparteitag werden die Bundestagskandidaten gewählt. Das prominenteste Parteimitglied in Frankfurt kandidiert nicht.

Eines muss man den hessischen Piraten schon lassen: Sie bleiben sich treu. Als die Partei gegründet wurde, war sie vor allem für ihre besonders online-affinen Mitglieder bekannt. Nun, zehn Jahre nach der Gründung, laden die Piraten mal wieder zur Listenaufstellung für die Bundestagswahl ein. Und als erstes wurde im Internet eine Wiki-Seite eingerichtet mit allen relevanten Informationen zu Anfahrt, Unterbringung und Möglichkeiten, sich als Aufbauhelfer im Saal einzubringen.

Am Wochenende, 21. und 22. Januar, kommen die Piraten zum Landesparteitag im Haus der Jugend in Sachsenhausen zusammen. Christian Hufgard, Sprecher der Partei, gibt große Ziele aus. Mindestens 70 Mitglieder sollen zu der Versammlung kommen und eine Liste aufstellen, die „lang genug ist, damit wir ins Parlament einziehen und womöglich auch in die Regierung gewählt werden können“. Fünf Prozent müsse das Ziel sein, sagt Hufgard – obwohl die Partei etwa im September sehr deutlich den Wiedereinzug ins Berliner Abgeordnetenhaus verpasst hat.

Jedenfalls wollen die Piraten nicht nur eine Landesliste aufstellen, sondern auch in möglichst vielen Wahlkreisen Direktkandidaten stellen. Hufgard selbst kandidiert in Groß-Gerau. In Frankfurt treten Pawel Borodan und Sebastian Alscher an.

Herbert Förster, Landesvorsitzender und Frankfurter Stadtverordneter, will sich nicht wählen lassen – weder als Direktkandidat noch auf der Landesliste. Der Teehändler aus der Frankfurter Innenstadt, der sich im Römer einer Fraktion namens „Die Fraktion“ angeschlossen hat, will keine weitere politische Aufgabe.

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