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Frankfurt-Niederrad Rennbahn-Tribüne soll bald fallen

Spätestens Anfang März sollen die Abbrucharbeiten für die Tribüne der alten Galopprennbahn in Niederrad beginnen.

Rennbahn
Im Vertrag zwischen Stadt und DFB ist festgelegt, dass die Kommune den Abriss der Tribüne übernimmt und auch bezahlen muss. Foto: peter-juelich.com (peter-juelich.com)

Aus seiner Sicht war es eine Erfolgsmeldung, die Bau- und Liegenschaftsdezernent Jan Schneider (CDU) am Montagabend im Römer-Planungsausschuss verkündete. Es ging um die alte Galopprennbahn in Niederrad, die von der Stadt möglichst bald an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) übergeben werden soll, der dort eine Fußball-Akademie errichten möchte. „Wir nähern uns mit großen Schritten dem Abriss der Tribüne“, so Schneider. Im Laufe des Monats Februar, spätestens Anfang März sollten die Abbrucharbeiten beginnen. 

Im Vertrag zwischen Stadt und DFB ist festgelegt, dass die Kommune den Abriss der Tribüne übernimmt und auch bezahlen muss. 

Schneider kündigte an, dass alle Teile der alten Haupttribüne, die noch von Wert seien, Frankfurter Vereinen unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden sollen. Das gelte zum Beispiel für Hunderte von Sitzen der Tribüne. Am Samstag, 10. Februar, so Schneider, „können die Vereine die Stühle demontieren“. 

So spare die Stadt auch Abrisskosten, sagte der Dezernent. Die Ausgaben für den Abbruch sind auf bis zu eine Million Euro geschätzt worden. Aufträge für die Abrissfirmen hat die Stadt bereits ausgeschrieben, Genehmigungen der Bauaufsicht liegen vor. 

Am 18. April steht allerdings noch eine mündliche Verhandlung um die Räumung der Rennbahn vor dem Bundesgerichtshof (BGH) an. Die Stadt zweifelt aber nicht an ihrem Erfolg, nachdem der BGH im Herbst 2017 bereits in einem Eil-Entscheid die Räumung erlaubt hatte. 

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Rennbahn

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