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Frankfurt Jusos warnen vor GroKo

Der SPD-Nachwuchs wählt ein neues Spitzenduo. Zur Lage in Berlin haben die Jusos eine klare Meinung. Verdoppelt hat sich die Zahl der Mitglieder im Arbeitskreis „Erneuerung der SPD“ .

An der Spitze der Frankfurter Jungsozialisten hat sich ein Generationswechsel vollzogen. Neue Sprecher sind die 25-jährige Myriam Heilani und der gleichaltrige Simon Witsch. Die bisherigen Sprecher, der 30 Jahre alte Lino Leudesdorff und die 28-jährige Stefanie Minkley, traten nicht mehr zur Wahl an.

Die SPD-Jugend kündigte nach ihrer Jahreshauptversammlung „erbitterten Widerstand“ gegen eine große Koalition auf Bundesebene an. Die Partei werde massiv an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie einer großen Koalition beitrete und damit erneut Wortbruch begehe. „Ich habe Angst, dass es die SPD bei einer erneuten großen Koalition auf absehbare Zeit nicht mehr geben wird“, sagte Witsch. „Beispiele in Europa gibt es dafür zur Genüge.“

Die Frankfurter Jungsozialisten, die in der Stadt den Arbeitskreis „Erneuerung der SPD“ mitgegründet haben, verbuchen derzeit Zulauf. Sie verfügen jetzt über mehr als 900 Mitglieder und haben damit ihre Mitgliederzahl innerhalb von drei Jahren verdoppelt. Die SPD insgesamt hat in Frankfurt wieder die Marke von 4000 Mitgliedern erreicht. Heilani sprach von der Erneuerung der Partei als schmerzhaftem Prozess – dennoch brauche es eine „echte demokratische Läuterung“.

Oberbürgermeister Peter Feldmann dankte den Jusos in seiner Rede vor der Mitgliederversammlung für ihre Rolle als Ideenbringer. Der OB bekannte sich zum Kampf gegen Immobilienspekulation und Kinderarmut.

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