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Frankfurt-Ginnheim Eklat beim ABG-Stand

Auf dem Stadtteilfest in Ginnheim bekommen der Chef und der Aufsichtsratsvorsitzende der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG, Frank Junker und Peter Feldmann, unerwartet den Preis „Häuschen aus Betongold“.

Die Kampagne „Eine Stadt für alle! Wem gehört die ABG“ hat am Samstag auf dem Ginnheimer Stadtteilfest in der Platenstraße eigenen Angaben zufolge dem ABG-Chef Frank Junker und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, OB Peter Feldmann (SPD), den Preis „Häuschen aus Betongold“ überreicht. Damit wollte die Initiative gegen die angekündigte Nachverdichtung in der Siedlung und Mietpreiserhöhungen trotz eines Unternehmensgewinns von 64 Millionen Euro protestieren.

Nach der Rede des Oberbürgermeisters hätten Aktive der Kampagne „beherzt die Festbühne erklommen“, heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Sie seien dann aber gehindert worden, die Festrede zu verlesen, da man den Aktivistinnen das Mikrophon entrissen habe. Andrea Kempkes von der Kampagne betonte, Stadtpolitik und ABG müssten sich auf ihren sozialen Auftrag zurückbesinnen. „Wir werden unsere Proteste in Frankfurt und in der Region auf jeden Fall weiterführen.“

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