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Frankfurt-Fechenheim In Schräglage über den Parcours

Von Elektroautos bis hin zu Luxus-Geländewägen - für die autobegeisterten Gäste gibt es auf der „Frankfurter Automobilausstellung“ alles zu sehen.

Klein, aber fein. Foto: Rolf Oeser

Wenn am Sonntagnachmittag im Fechenheimer Industriegebiet kaum Parkplätze zu finden sind, ist wieder was los in der Klassikstadt. Nachdem am vorigen Sonntag zur Saisoneröffnung ältere Modelle zu bestaunen waren, sind dieses Mal Neuwagen an der Reihe. 32 Automarken, vorgestellt von Händlern aus der Region, können die Besucher begutachten. Holger Kranz vom Veranstalter Rhein-Main-Media schätzt die Besucherzahl auf rund 6000, darunter viele Familien. „Anschauen, testen, vergleichen“, nennt Kranz das Motto der „Frankfurter Automobilausstellung“, die zum vierten Mal in der Klassikstadt gastiert.

Familie Gellrich schaut sich nach einem neuen französischen Wagen um, dieselbe Marke wie ihr aktueller. Zwar haben sie ihren „lokalen Autohändler“ in Kelkheim. Dennoch will sich die vierköpfige Familie ein „Zweitangebot einholen“, wie Vater Torsten Gellrich sagt. Als „autobegeistert“ bezeichnet seine Frau Nicole Gellrich-Kühn das Paar und ihre beiden Söhne. Für eine solche Veranstaltung würden sie auch den 14-jährigen Nick und seinen zwei Jahre älteren Bruder Tim „aus dem Haus bekommen“. Der jüngere Bruder schwärmt von einigen der gezeigten schnellen Sportwagen, während sich der ältere insbesondere für Elektroautos und die Technik der Karossen interessiert.

Einen Elektrowagen ist Dirk Haase an diesem Tag erstmals Probe gefahren. „Spannend“, fand das der 43-Jährige. „Wenn man ihn anlässt, hört man kein Geräusch und weiß gar nicht, ob er an ist“, so der Darmstädter. „Spritzig und wendig“ sei das Fahrerlebnis gewesen. 50 der Autos können bei einer Spritztour getestet werden. Daneben gibt es weitere 140 Ausstellungsfahrzeuge. Diese werden von vielen Augen inspiziert. Preis- und Leistungsschilder werden geprüft und auf den Fahrersitzen Probe gesessen. Händler preisen per Lautsprecher ihre Autos an. „Wir haben sechs Modellreihen mit 40 Varianten und wir wachsen weiter“, ist an einem Stand zu hören. Zudem werden Motorräder und E-Bikes präsentiert. Ein Kletterturm lädt zum Kraxeln ein und im roten Backsteingebäude der Klassikstadt können Oldtimer bewundert werden. Auch die Läden und Werkstätten sind geöffnet.

Leuchtende Augen hat der achtjährige Leander, der mit seinem Papa gerade aus einem Luxus-Geländewagen geklettert ist. Ein Chauffeur kurvte mit den beiden Sulzbachern über einen kleinen Parcours aus Hindernissen und Rampen, um die Möglichkeiten des Allradfahrzeugs zu demonstrieren. „Bergfahrhilfe, Traktionskontrolle, Hinterachssperre“, zählt der Fahrer die Raffinessen der Luxuskarosse auf. „Ein Gefühl für das Gelände kriegen“, nennt der Grundschüler seine Erfahrung in dem Gefährt, das während der Proberunde kurz auf nur zwei Rädern stand.

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