Lade Inhalte...

Frankfurt Alleentunnel Aus für Alleentunnel

Das Bundesverkehrsministerium bestätigt, dass es keinen Bau des Autobahndreiecks Seckbach und des Alleentunnels an der Miquelallee geben wird. Die Stadt Frankfurt begrüßt die Entscheidung, sie erhalte so ihre "planerische Handlungsfähigkeit" zurüc.

Auch dieser Demonstrant fürchtet mehr Verkehrslärm. Foto: Andreas Arnold

Der Alleentunnel und die Alleenspange von der Miquelallee bis zur A 661 sowie das Autobahndreieck Seckbach werden nicht gebaut. Eine Bestätigung des Bundesverkehrsministeriums liegt dem Verkehrs- und Planungsdezernat vor. Darin stimmt der Bund zu, „die Planung einzustellen und nicht mehr weiterzuverfolgen“. Im nächsten Schritt will die Straßenbaubehörde Hessen Mobil die Planfeststellung aufheben lassen.

„Das ist die richtige Entscheidung gegen ein unsinniges Projekt“, sagten Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz und Verkehrsdezernent Stefan Majer (beide Grüne). Der Alleentunnel werde „zur Randnotiz einer verfehlten Verkehrsplanung vergangener Jahrzehnte“. Sowohl Land als auch Stadt lehnten den Autobahnausbau ab, der in den 80ern beschlossen worden war.

Mit der Abwicklung der Planfeststellung gewinne die Stadt ihre planerische Handlungsfreiheit zurück, etwa für den Bau des Ernst-May-Viertels mit mehreren tausend Wohnungen. Rainer Frey von der Bürgerinitiative Riederwald begrüßt das Aus für den Tunnel, gibt aber zu Bedenken, dass durch den Ausbau von A 66 und A 661 mehr Verkehr zu befürchten sei.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen