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FR vor Ort in Oberrad Drogenhandel ist ein Problem

Horst Nopens erzählt Stadtteilreporter Brendan Berk, was er gegen das Kiffen und Lärmen der Jugendlichen Oberrads tun würde.

12.07.2011 21:06
Horst Nopens (73) ist Vorsitzender des Oberräder Bürgervereins. Er zog vor acht Jahren aus dem Nordend nach Oberrad.

Historisch gesehen ist Oberrad ein Straßendorf entlang der Verbindung von Frankfurt nach Offenbach. Die Offenbacher Landstraße ist auch heute noch die Lebensader des Stadtteils. Leider ist sie in keinem guten Zustand. Vom westlichen Ortseingang bis zum Buchrainplatz müsste die Fahrbahn dringend saniert werden. Hinzu kommt, dass immer mehr alteingesessene Geschäfte entlang der Straße dicht machen. Stattdessen siedeln sich dort Spielcasinos an. Das ist kein gutes Zeichen. Man könnte sagen, die Offenbacher liegt in Agonie.

Der Drogenhandel im Viertel um das Oberräder Jugendcafé ist ebenfalls ein großes Problem. Bis in die Nachtstunden wird dort gelärmt, getrunken und gekifft. Die Dealer verkaufen Joints aus dem Auto heraus. Die Bürger sind verunsichert und meiden die Gegend nach Einbruch der Dunkelheit. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Polizei ihre Kontrollen verschärft. Bisher hat das jedoch nichts gebracht.

Um etwas für die Jugendlichen zu tun, könnte man einen Bolzplatz einrichten. Südlich der Wiener Straße gibt es ein geeignetes Gelände. Allerdings liegt es im Bereich des Grüngürtels. Die Stadt Frankfurt sträubt sich deshalb bislang gegen das Projekt.

Aufgezeichnet von Brendan Berk

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