Lade Inhalte...

Flughafen Kritik an Fraport

Das Stadtparlament geht mit Flughafenbetreiber Fraport hart ins Gericht: Von dem Absturz einer Landeklappe habe er aus der Zeitungerfahren, beschwert sich etwa Stadtkämmerer Uwe Becker. Andere fordern eine Aufklärung des Zwischenfalls.

Eine Lufthansa-Maschine im Anflug über dem Frankfurter Stadtwald. (Archiv) Foto: Renate Hoyer

Nach dem Absturz einer Landeklappe in den Stadtwald hat das Stadtparlament am Donnerstagabend den Flughafenbetreiber Fraport kritisiert. Der Magistrat habe von dem Vorfall am 8. Oktober erst eine Woche später durch Presseberichte erfahren, sagte Kämmerer Uwe Becker (CDU): „Diese Art der Kommunikation müsste man optimieren.“

Ursula auf der Heide (Grüne) beklagte, Fraport gehe mit dem „ernst zu nehmenden Vorfall, der dringend aufgeklärt werden muss“, nicht offen um. Bis heute habe das Unternehmen die Öffentlichkeit nicht über den Absturz der Landeklappe, die von einem koreanischen Flugzeug abgefallen war, informiert. „Das wäre das Mindeste, was man erwarten könnte“, sagte auf der Heide.

Rainer Rahn (Römer-Fraktion) griff den Fraport-Vorstand scharf an. Er verharre seit dem Unfall „in seiner üblichen kriminellen Untätigkeit“, schimpfte Rahn.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum