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FH Frankfurt Mehr Frauen in Mint-Fächer

MINT-Fächer - das sind Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik. Auch die Frankfurter FH will mehr Frauen für diese Fächer begeistern.

Die Frankfurter Fachhochschule - Frankfurt University of Applied Sciences - will mehr junge Frauen zur Aufnahme eines Studiums in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) motivieren und die Frauenförderung in diesem Bereich ausbauen. Zu diesem Zweck beteiligt sich die FH am Gemeinschaftsprojekt „Hessen-Technikum“, das von fünf hessischen Hochschulen getragen und vom Land Hessen mit 667 500 Euro gefördert wird.

Das Projekt Hessen-Technikum versteht sich als „Vollzeit-Orientierungsprogramm“. Es umfasst zwei dreimonatige, vergütete Berufspraktika bei Kooperations-Unternehmen, die Eindrücke vom Beruf der Ingenieurin, der Naturwissenschaftlerin, der Informatikerin oder der Mathematikerin vermitteln. Dass zwei Praktika angeboten werden, ist eine Besonderheit. Dadurch bekommen die Teilnehmerinnen Einblicke in verschiedene Berufsfelder.

„Beim Übergang von der Schule ins Studium finden junge Frauen, obgleich sie sich für Berufsfelder im MINT- Bereich interessieren, häufig nicht den Weg in ein entsprechendes Studium, da ihnen Vorbilder, praktische Informationen und Erfahrungen in diesem Feld fehlen“, erklärt Kira Kastell, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Frankfurter Fachhochschule. Daher gelte es neue Wege der Orientierung zu etablieren.

Geld von Land und EU

Zeitgleich zu den Praktika durchlaufen die Teilnehmerinnen ein Schnupperstudium an einer Hochschule, lernen MINT-Fachbereiche kennen, besuchen Lehrveranstaltungen, Werkstätten, Labore. Ein zusätzlicher Vorteil: Entscheiden sie sich für ein Studium, haben sie meist schon das Pflichtpraktikum für technische Studiengänge in der Tasche.

Das Projekt wird federführend von der Hochschule Darmstadt betreut, die das Konzept in einem ersten Pilotversuch bereits erfolgreich getestet hat. Neben der Frankfurter Fachhochschule beteiligen sich am „Hessen-Technikum“ noch die Hochschule Fulda, die Hochschule Rhein Main in Wiesbaden und Rüsselsheim, sowie die Technische Hochschule Mittelhessen. Die bereitgestellten Fördergelder stammen aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget des Landes Hessen.

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