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Familientag bei Eintracht Frankfurt Selfies mit Rebic

Zehntausend Fans fiebern beim Familientag von Eintracht Frankfurt der neuen Saison entgegen.

Familientag
Da ist er ja wieder: Ante Rebic lässt sich feiern. Foto: Monika Müller

Mehrere Tausend Anhänger von Eintracht Frankfurt haben sich am Samstagmittag bei einem Familientag im Waldstadion auf die neue Fußballsaison eingestimmt. Mit besonders viel Jubel bedachten die Fans bei der Vorstellung ihrer erneut kräftig um neue Spieler ergänzten Bundesligamannschaft den Pokalhelden und Vize-Weltmeister Ante Rebic, der am Vortag bekannt gegeben hatte, dass er in Frankfurt bleiben will. Einige waren in Trikots der kroatischen Nationalmannschaft erschienen.

Dutzende standen später Schlange, um sich ihre Eintracht-Trikots signieren zu lassen oder ein Selfie mit ihrem Star zu ergattern. „Ich werde mir nie wieder den Arm waschen“, scherzte eine junge Frau – und präsentierte Rebics Autogramm stolz ihren Freundinnen.

Einigen freilich war der Trubel um den schnellen Mittelfeldspieler auch etwas zu viel. Als der die „Rebic“-Rufe zu leise fand, und die Fans aufforderte, doch noch lauter zu brüllen, fragte eine Anhängerin, gut hörbar: „Wieso lässt er sich eigentlich so feiern?“

Auch der neue Trainer Adi Hütter erntete großen Applaus. Der Österreicher, der zuletzt in der Schweiz lebte, lobte die „überwältigend tolle Kulisse“, sprach von starken Zeichen, dass Rebic, als ein klarer Schlüsselspieler des Teams, bei der Eintracht bleibe, und gab zu, von seiner neuen Heimat, Frankfurt, außer der Skyline noch so gut wie nichts zu kennen. Immerhin finde er inzwischen schon ohne Navi vom Hotel ins Stadion, sagte er.

„Der neue Trainer macht einen guten Eindruck“, lobte Maike Möllenberg, die mit ihrem Mann und den beiden Söhnen zum Fest gekommen war. Dass nun Rebic bleibe, gebe ihr Hoffnung, dass die Saison gut laufe. Florian Jacob, der mit einer kleinen Gruppe extra aus Eschwege angereist war, zeigte sich noch eher skeptisch. „Ich hoffe mal, dass wir durch die Dreifachbelastung nicht absteigen“, sagte der junge Mann. Zugleich machte er klar, wie sehr er sich auf die Spiele seiner Mannschaft im Europapokal freue. Vielleicht werde er sich sogar ein Auswärtsspiel der Eintracht in dem Wettbewerb ansehen.

Viele der nach Eintracht-Zahlen 10 000 Menschen, die zum Familientag kamen, nutzten die Chance, eine der anderen Sportarten, die der Verein anbietet, auszuprobieren. Jungen und Mädchen versuchten sich etwa im Rugby, absolvierten einen kleinen Parcours, in dem es das Ei zu werfen und Tackle-Säcke umzuwerfen galt. Am Stand der Hockeyabteilung probierten Besucher, den Torhüter des Eintracht-Teams zu überwinden.

Enttäuscht waren viele Fans, die gehofft hatten, sich mit dem DFB-Pokal fotografieren lassen zu können. Schon kurz vor 11.30 Uhr waren alle Gutscheine, die das ermöglicht hätten, weg. „Leider können wir nur 400 Menschen glücklich machen“, sagte der Stadionsprecher später auf der Bühne. Doch am 12. September, versprach er, gebe es erneut die Chance, auf Bilder mit dem Pokal.

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