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Fahndung nach Kind Vermisster Junge ist in Belgien

Am Freitag ging der afghanische Junge Abdulrahmann im Frankfurter Hauptbahnhof verloren und wurde seither vermisst. Nun hat die Polizei Hinweise, dass sich der 10-Jährige in Belgien aufhält. Der ganze Fall soll allerdings von seinem Vater vorgetäuscht worden sein.

12.01.2016 16:08
Tobias Schwyter
Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem kleinen Abdulrahmann kann eingestellt werden. Foto: Fahndungsfoto Polizei

Der seit Freitag vermisste 10-jährige Abdulrahmann ist anscheinend wieder aufgetaucht. Wie die Kriminalpolizei in Rüsselsheim mitteilt, soll sich der afghanische Junge in Belgien befinden. Sein Vater, der den Jungen als vermisst gemeldet hatte, steht im Verdacht, den Fall nur vorgetäuscht zu haben.

Nach neuesten Erkenntnissen der Kriminalpolizei habe der Vater sein Kind am Freitag selbst in einen Zug nach Brüssel gesetzt. Heute soll sich der Vater auch auf den Weg nach Belgien gemacht haben.

Abdulrahmann ist gemeinsam mit seinem Vater in einer Flüchtlingsunterkunft in Stockstadt untergebracht. Am vergangenen Freitag waren die beiden mit Bekannten in Frankfurt unterwegs. Sie befanden sich bereits auf dem Rückweg, als Abdulrahmann gegen 17:30 Uhr im Frankfurter Hauptbahnhof verloren ging.

Da das Kind weder Englisch noch Deutsch spricht und auch die deutsche Schrift nicht lesen kann, war mit Hochdruck nach ihm gesucht worden. Zwar kann die Öffentlichkeitsfahndung nun eingestellt werden, die Polizei wird allerdings weiter nach dem Verbleib von Vater und Sohn, auch in Belgien, ermitteln. (mit ots)

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