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Erika Steinbach CDU-Mann schämt sich für Erika Steinbach

Nach ihrem rassistischen Tweet greift der Frankfurter CDU-Politiker Helmut Heuser seine Parteifreundin Erika Steinbach mit harschen Worten an. Obwohl er ihr einst geholfen habe, schäme er sich heute zutiefst für sie, sagt der CDU-Stadtverordnete. Steinbach habe den Verstand verloren.

Steht nach rassistischen Äußerungen erneut in der Kritik: Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (CDU). Foto: dpa

Der CDU-Stadtverordnete Helmut Heuser wählt harte Worte gegen seine Parteifreundin Erika Steinbach. „Ich habe Frau Steinbach geholfen, siegreich aus dem Kandidaten-Wettbewerb zur Nominierung für die Bundestagswahl 2013 hervorzugehen. Dafür schäme ich mich heute zutiefst“, sagte der Experte für Verkehrspolitik, der am 6. März nicht mehr zur Wahl stehen wird.

Hintergrund ist Steinbachs rassistischer Tweet, für den sie am Wochenende massiv kritisiert worden war. Heuser geht nun noch weiter als die Frankfurter CDU, die erklärt hatte, Steinbach vertrete nicht die Linie der Partei. Er gehe davon aus, dass die 72-Jährige den Verstand verloren habe, sagte der frühere Fraktionschef der CDU im Römer. Steinbach müsse ihr Bundestagsmandat niederlegen und in die AfD wechseln, so Heuser: „Zu Petry, Höcke, von Storch und Co. passt sie nämlich mit ihrer Hetze wie die Faust aufs Auge.“

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