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Energie in Frankfurt Mainova macht mehr Gewinn

Der Frankfurt Energieversorger Mainova hat am Donnerstag eine positive Halbjahresbilanz gezogen. Diesem wird künftig auch eine Frau vorstehen. Diana Rauhut wird Vorstandsmitglied.

Energieversorger Mainova
Diana Rauhut wird den Vertrieb von Mainova verantworten.

Der Frankfurter Energieversorger Mainova hat in den ersten sechs Monaten des Jahres einen deutlich höheren Überschuss als im Vorjahreszeitraum erzielt. Das bereinigte Ergebnis lag nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen bei 69,1 Millionen Euro. Das sind 11,5 Millionen Euro mehr als im ersten Halbjahr 2017. Der Mainova-Vorstand hat daraufhin auch die Prognose für das Gesamtjahr nach oben angepasst.

Mehr Geld als im Vorjahreszeitraum verdiente der Energieversorger im seit Jahren kriselnden Segment Erzeugung und Fernwärme. Dazu dürfte beigetragen haben, dass Mainova die Fernwärmepreise erhöht hat. Probleme hat der Energieversorger dagegen weiterhin mit den Gaskraftwerken in Bremen und Irsching.

Besser als im ersten Halbjahr 2017 liefen auch die Segmente Erneuerbare Energien und Energiedienstleistungen, Wasserversorgung und Beteiligungen. Obwohl das zum größten Teil der Stadt gehörende Unternehmen seit Jahresbeginn 17 000 zusätzliche Kunden im Strom- und Gasbereich gewann, sanken die Ergebnisse in diesen Segmenten jeweils.

Den Vertrieb sowie die Bereiche IT und Kundenservice wird, wie Mainova ebenfalls am Donnerstag bekanntgab, bald Diana Rauhut verantworten. Der Aufsichtsrat des Energieversorgers bestellte die 42-Jährige jetzt für fünf Jahre zum Vorstand des Unternehmens. Damit wird der bisher aus Constantin Alsheimer, Norbert Breidenbach und Lothar Herbst bestehende Vorstand wieder erweitert.

Rauhut hatte ihre berufliche Laufbahn nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre im RWE-Konzern begonnen. Zuletzt war sie bei der Innogy SE in einer leitenden Position im Geschäftskundenvertrieb tätig.

Mainova sei nun noch besser gerüstet, um sich im Wettbewerb zu behaupten und die Energiewende voranzutreiben, sagt Aufsichtsratschef Bürgermeister Uwe Becker (CDU).

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