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Eintracht Frankfurt Frankfurt feiert die Eintracht

Die Mannschaft wird nach Finale in Berlin auf dem Römerberg empfangen. Im Waldstadtion findet ein Public Viewing statt.

EIntracht Frankfurt
So sehen Sieger aus. Foto: afp

Tag eins nach dem Einzug ins Pokalfinale: heisere Kehlen, müde Augen. Nicht wenige Eintracht-Fans sind noch besoffen vom Erfolg ihrer Mannschaft am Dienstagabend. Die wird nun am 27. Mai mit zahlreichen Anhängern zum Finale nach Berlin reisen. Und dann wird wohl wieder gefeiert, egal wie es ausgeht. Die Party auf dem Römerberg am Tag nach dem Endspiel ist bereits in Planung.

Das bestätigten der Verein sowie das Büro des Oberbürgermeisters am Mittwochnachmittag, keine 20 Stunden nach dem Halbfinale in Mönchengladbach. Außerdem teilte die Eintracht mit, dass es zum Finale ein Public Viewing im Waldstadion geben werde. Dort erwartet der Verein dann 20 000 Anhänger. Ebenso viele Karten erhalten die Eintracht-Fans über ihren Klub für die Partie im Berliner Olympiastadion.

Zum Halbfinale des DFB-Pokals waren mehr als 5000 Eintracht-Fans in den Borussia-Park gereist, wo sich ihre Mannschaft am späten Dienstagabend im Elfmeterschießen gegen die Gladbacher durchsetzte. Noch um ein Uhr soll der Mannschaftsbus daraufhin vor dem Stadion gestanden haben und erst nach 5 Uhr in Frankfurt angekommen sein. Eintracht-Torhüter Lukas Hradecky hatte es nach seinen gehaltenen Elfmetern angekündigt: „Heute essen wir sicher keine glutenfreie Pasta. Heute trinken wir nur Bier.“

Gefeiert wurde Eintracht Frankfurt auch in den sozialen Netzwerken. Etwa von Omid Nouripour, dem Frankfurter Bundestagsabgeordneten der Grünen. Um 1.41 Uhr twitterte Nouripour in der Nacht zu Mittwoch: „Puls konstant bei 300. Endorphin-Fluss sprudelt.“ Nancy Feaser, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag, teilte schon zwei Stunden zuvor via Facebook ihre Begeisterung für die baldige Hauptstadt-Fahrt mit („Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Bravo, SGE!“). Ihre Partei, die SPD Hessen, befand per Twitter lakonisch: „Mit Verlaub: Geile Sache“. Twitter-Nutzerin und Eintracht-Fan Mona_J schrieb dann um 4.20 Uhr wohl dem ein oder anderen Frankfurter Anhänger aus der Seele: „Wie wir morgen alle arbeiten sollen, weiß der Fußballgott alleine. Wenigstens sind wir die mit dem fetten Grinsen im Gesicht.“

Zu denen mit den heiseren Stimmen gehörte am Mittwoch Basti Beck vom Frankfurter Fanprojekt. Mit dem nächtlichen Sonderzug war er nach dem Spiel zurück nach Frankfurt gefahren. „Die Euphorie der Leute war natürlich groß“, berichtete er. Schon lange habe er nicht mehr eine „so große Begeisterung“ für die Eintracht erlebt. Die Sehnsucht nach einem Titel sei eben besonders stark. Zuletzt stand die Eintracht 2006 im Pokalfinale. Damals verloren die Frankfurter gegen Bayern München.

Zum kommenden Finale in Berlin werden nun abermals Zehntausende Frankfurter an der Spree erwartet. „Die EintrachtFans sind sehr reiselustig“, betonte Beck. Er gehe davon aus, dass es am 27. Mai eine große Party in Berlin geben werde.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) wird dann dabei sein. Aus seinem Büro hieß es gestern, Feldmann werde bereits am Vortag des Pokalfinales mit der Mannschaft und einer Entourage in die Hauptstadt reisen. Feldmann selbst dazu: „Jetzt sind die Adler im Anflug auf Berlin. Das ist einfach toll. Ich werde natürlich fest die Daumen drücken für unsere Eintracht.“

Gefeiert haben am Dienstagabend im Übrigen auch die Frankfurter Löwen. Das Team sicherte sich im Spiel gegen Bietigheim den Titel in der 2. Eishockey-Liga. Am Samstag wird die Mannschaft im Römer vom Oberbürgermeister empfangen.

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