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Einsatz am Frankfurter Flughafen A380 muss umkehren

432 Fluggäste übernachten außerplanmäßig in Frankfurt. Ihr Flieger, ein A380, muss auf dem Flug nach Singapur nach Deutschland zurückkehren. Der Pilot meldet Technikprobleme. Ein Großaufgebot der Feuerwehr erwartet die Passagiere.

Der A380, hier eine Maschine der Lufthansa, hat immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen. (Archivbild) Foto: dapd

Wunderflieger oder Problemvogel. Der A380 sorgt so oder so für Schlagzeilen. Auf dem Frankfurter Flughafen hat der Riesenjet des europäischen Flugzeugbauer Konsortiums Airbus am Donnerstag für verhaltene Aufregung gesorgt. Eine Maschine der Singapore Airlines startete gegen 14.45 Uhr in Richtung Heimathafen. Über der Slowakei meldete der Pilot Hydraulik-Probleme, wie Kristina Kelek, Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS), der FR bestätigt.

Flugzeug lässt Kerosin ab

Nach Rückkehr in den deutschen Luftraum leitete dann ein Lotse der DFS den Airbus mit 432 Passagieren an Bord nach Nordbayern in eine Höhe von über 10.000 Fuß, wo der Flugzeugführer sich seine eigene Bitte nach Ablassen von Kerosin erfüllen durfte. Studien zufolge soll von dem Sprit fast nichts am Boden ankommen.

In Frankfurt erwartete den Flieger bereits die Feuerwehr. Ein Augenzeuge berichtet von einem Großaufgebot. Das Ausrücken der Feuerwehr ist nach Angaben von Fraport-Sprecher Christopher Hollschier bei technischen Störungen „nichts Ungewöhnliches“. Das passiere manchmal drei- bis viermal in der Woche. Nach der ohne Zwischenfall verlaufenden Landung wurden die Passagiere in Hotels untergebracht. Nach FR-Informationen sind die 432 Menschen am Freitag erneut mit der gleichen Maschine nach Singapore gestartet. Der Großraumflieger macht hin und wieder Kummer. Risse in den Tragflächen und Probleme mit den Triebwerken zwangen einige der „Vögel“ schon für einige Tage an den Boden.

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