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EBA in Frankfurt Geteiltes Echo auf EBA-Pleite

Die Europäische Bankenaufsicht EBA kommt nicht nach Frankfurt. Die Wirtschaft ist betrübt, Mieterinitiativen freut es.

Skyline
Die Frankfurter Skyline. Die Europäischen Bankenaufsicht EBA wird sich nicht in der Stadt ansiedeln (Symbolfoto). Foto: Frank Rumpenhorst (dpa)

Die Entscheidung der EU-Ratsminister, den künftigen Sitz der Europäischen Bankenaufsicht EBA nach Paris zu vergeben, ist in Frankfurt mit erwartbarem Bedauern aufgenommen worden.

Nach der Auffassung von Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) „haben Sachargumente wohl nicht die Wahl dominiert. Der Abstimmungsmodus bot viele Möglichkeiten für taktische Allianzen, insbesondere durch das mehrstufige Wahlverfahren.“ Aber „auch wenn die Heimat der EBA nun in Paris ist, das Herz wird weiterhin in Frankfurt am Main schlagen“.

Auch Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, glaubt, „dass nicht inhaltliche Punkte ausschlaggebend für die Entscheidung für Paris waren“. Trotz der Entscheidung für Paris werde Frankfurt aber letztlich „gestärkt aus dem Brexit hervorgehen“.

Mietfreie Räume wurden nicht geboten

Hessens Stellvertretender Ministerpräsident Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte: „Eins konnten und wollten wir aber – anders als einige Mitbewerber – nicht anbieten: mietfreie Büroräume für die EBA.“

Mieterinitiativen begrüßten auf einer Veranstaltung am Montag die Wahl – dem Frankfurter Mietniveau tue das gut.               

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