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Kommunalwahl Frankfurt 20 Listen treten an

Der Wahlausschuss hat die Vorschläge für Stadtparlament und Ortsbeiräte genehmigt. Es gibt über 2000 Kandidaten. Der Wähler hat nicht nur eine schwierige Entscheidung, sondern auch viele Möglichkeiten auf dem Stimmzettel.

Am 6. März bestimmen die Bürger die Zusammensetzung der Kommunalparlamente. Foto: Andreas Arnold

Bei der Kommunalwahl am 6. März können sich die Wahlberechtigten zwischen 20 verschiedenen Parteien und Wählergruppen entscheiden, die in die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung einziehen wollen. Der Wahlausschuss hat am Freitag nach einer zweieinhalbstündigen Sitzung alle Wahlvorschläge für das Stadtparlament und für die 16 Ortsbeiräte zugelassen. Lediglich einige Kandidaten wurden, weil die erforderlichen Unterlagen nicht vorlagen, gestrichen.

2229 Kandidaten stellen sich diesmal für die Stadtverordnetenversammlung oder einen Ortsbeirat zur Wahl. Das sind 115 Menschen mehr als noch vor fünf Jahren. Um die 93 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung bewerben sich 985 Kandidaten, um die zusammen 284 Mandate in den Ortsbeiräten 1244 Männer und Frauen. Der Frauenanteil unter den Kandidaten für das Stadtparlament ist etwas gestiegen auf nun 36,9 Prozent.

Viel mehr Menschen als noch vor fünf Jahren können diesmal ihre Stimme abgeben. Wahlleiterin Regina Fehler rechnete am Freitag mit 510 000 Wahlberechtigten. 2011 hatten genau 453 480 Frankfurter die Möglichkeit gehabt, ihre Stimmen abzugeben. Die Stadt richtet zwölf Wahllokale mehr ein als vor fünf Jahren. Sie rechnet mit etwa 50 000 Briefwählern.

Jüngstes Ergebnis entscheidet über Reihenfolge

Die Wähler können wieder eine Liste ankreuzen, aber auch kumulieren, panaschieren, Bewerber streichen und diese Möglichkeiten kombinieren.

Auf dem Stimmzettel für die Stadtverordnetenversammlung wird die CDU oben stehen: Es folgen in dieser Reihenfolge SPD, Grüne, Linke und FDP. Maßgeblich für die Platzierung der im Landtag vertreteten Parteien ist deren jüngstes Landesergebnis. Danach folgen die bisher im Stadtparlament vertretenen Wählergruppen in der Reihenfolge des jüngsten Kommunalwahlergebnisses: BFF, Piraten, Ökolinx, ELF, REP und Graue Panther.

Die Plätze zwölf bis 20 für noch nicht oder nicht mehr vertretene Gruppierungen wurde gelost. Das Ergebnis in dieser Reihenfolge: Alfa, Ich bin ein Frankfurter, Neue Liberale, Politik ohne Partei, Freie Wähler, AfD, NPD, Die Partei, Die Frankfurter.

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