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FR-Chefredakteur Festerling Brief an die Leser: Danke!

Uns alle verbindet die große Zuversicht, dass eine Zeitung wie die Frankfurter Rundschau mit derart vielen und engagierten Lesern eine Zukunft hat.

03.12.2012 16:24
Arnd Festerling ist Chefredakteur der Frankfurter Rundschau. Foto: Alex Kraus

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Freundinnen und Freunde der Frankfurter Rundschau,

lange habe ich überlegt, welche Überschrift dieser Text tragen soll, bis ich mich an einen Rat meines damaligen Chefs Werner Neumann erinnerte: „Wenn Dir keine supertolle Überschrift einfällt, dann schreib einfach, um was es geht!“

Also steht „Danke!“ über diesem Text, denn darum geht es: Danke. Wir sind überwältigt von der Woge Ihrer Freundschaft, Zuneigung und Solidarität, die uns durch den Alltag trägt. Die uns trotz der angespannten Situation täglich aufs Neue mit allem Engagement und voller Herzblut eine Frankfurter Rundschau machen lässt. Die Ausmaße angenommen hat, von denen wir, Hand aufs Herz, nicht einmal zu träumen wagten. Deswegen wollen wir Ihnen Danke sagen

Aber wie? Wir könnten Ihnen ein Liedchen singen, Musik machen, einige könnten recht ordentlich tanzen, andere basteln, stricken, malen, Witze erzählen oder auch Vorgesetzte imitieren. Wir wollen aber gerne Danke sagen mit dem, was wir am besten können: Zeitung machen! Das machen wir zwar jeden Tag nach bestem Können und Gewissen, aber das sind Sie schließlich auch gewohnt ? und dafür bezahlen Sie ja auch! Also haben wir uns für diese Beilage entschieden.

Mit ihr wollen wir uns bei Ihnen bedanken für Ihr Engagement, Ihren Beistand und auch einfach dafür, dass Sie so oft es geht die Frankfurter Rundschau lesen.

Wir wollen Ihnen in dieser Beilage die FR vorstellen. Wir wollen zeigen, warum wir sie noch immer und immer weiter in der Tradition von Karl Gerold, unserem Gründungsherausgeber, machen. Wir wollen zeigen, wie die FR gemacht wird und wer sie macht. Wir wollen Ihnen die Geschichte unserer Zeitung nahebringen, aber wir wollen auch Ihnen und unseren prominenten Freunden eine Stimme geben. Und neben all diesen Informationen, das möchten wir selbst in diesen schweren Zeiten nicht vergessen, wollen wir Sie auch unterhalten.

Uns alle verbindet die große Zuversicht, dass eine Zeitung wie die Frankfurter Rundschau mit derart vielen und engagierten Lesern eine Zukunft hat.

Dabei eint uns, die Macher, und Sie, die Leserinnen und Leser, bei allen Meinungsverschiedenheiten in den unterschiedlichsten Detailfragen der Einsatz für ein großes Ziel: Der unbedingte Glaube an eine bessere Zukunft. Sie und wir glauben daran und arbeiten daran und setzen uns dafür ein, dass unsere Welt im Großen wie im Kleinen gerechter, sozialer, demokratischer, menschlicher wird.
Unser journalistischer Teil an diesem Einsatz ist die Berichterstattung über Ungerechtigkeit, über soziale Benachteiligung, über undemokratische Zustände, über unmenschliches Verhalten im Ortsteil wie auf fernen Kontinenten. Dafür machen wir die Zeitung, dafür lesen sie uns, dabei unterstützen Sie uns. Danke!

Im Namen der Redaktion und der Belegschaft des Druck- und Verlagshauses

Arnd Festerling, Chefredakteur

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