Lade Inhalte...

Blockupy Frankfurt Blockupy - Tag 1 im Rückblick

Sitzblockaden, Kundgebungen, Protest am Flughafen: Der erste Blockupy-Tag war aufregend. Lesen Sie hier nach, was unsere Reporter beobachtet haben.

29.05.2013 17:39
Von Hanning Voigts, Alicia Lindhoff und Anja Laud
Manche der Blockupy-Proteste in der Frankfurter Innenstadt sind fröhlich und bunt. Foto: Alex Kraus

15:49 Uhr. Hier finden Sie eine weitere Auswahl aktueller Bilder.

15:35 Uhr. Blockupy-Demonstranten sind jetzt im Terminal 1 des Flughafens, berichten Journalisten.

15:25 Uhr. Ein auf Twitter von Aktivisten veröffentlichtes Bild zeigt, wie Demonstranten die McDonald's-Filiale auf der Zeil blockieren. Eine Reihe von Polizisten schützt den Eingang.

15.10 Uhr: Auch am Frankfurter Flughafen soll es ein Gerangel zwischen Demonstranten und Polizisten gegeben haben. Dabei sollen Polizisten erneut Pfefferspray eingesetzt haben.

14.46 Uhr: Die Blockupy-Organisatoren twittern, dass die Polizei trotzm eines Gerichtsbeschlusses Demonstranten den Zugang zum Terminal 1 verwehrt.

14.44 Uhr: Auf der Zeil sollen sich immer noch zwischen 300 und 600 Blockupy-Aktivisten befinden. Eine Samba-Gruppe blockiert ein Geschäft.

14.35 Uhr: Vor der Abflughalle B des Terminals 1 stehen Polizeibeamte in Dreier-Reihen. Obwohl die Blockupy-Aktivisten die 200 Demonstranten, die nach einem Gerichtsbeschluss maximal ins Terminal hineindürfen, ausgewählt haben, dürfen die Auserwählten nicht in das Terminal 1. Sie warten jetzt eine halbe Stunde. Es laufen Gespräche zwischen Polizei und Protestler.

14.30 Uhr: Die Zeil gehört noch immer den Blockupy-Aktivisten. Vor einem Modegeschäft ist wieder eine Sitzblockade. Die Stimmung auf der Zeil sei toll, twittern die Blockupy-Organisatoren. Passanten und sogar einzelne Polizisten begegneten den Demonstranten mit einem Lächeln.

14 Uhr: Nach Informationen der Polizei sollen Blockupy-Aktivisten festgenommen worden sein. Wie viele es sind, konnte der Polizei-Sprecher nicht sagen.

13.47 Uhr: Vor der Abflughalle B des Terminals 1 machen Blockupy-Aktivisten eine Kundgebung, im Unterschoss des Regionalbahnhofs geht die Sitzblockade mit etwa 250 Demonstranten weiter. Später sollen von den Aktivisten nach einem noch unbekannten Auswahlverfahren 200 ausgewählt werden. Sie dürfen dann im Terminal 1 demonstrieren. Die Teilnehmerzahl ist nach einem Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) vom Donnerstagabend in Kassel auf diese Zahl begrenzt.

13.45 Uhr: Wohin man auch schaut: Sitzblockaden vor Geschäften, Parolen wie "Anticapitalista" und klatschende Demonstranten. Die ganze Zeil ist eine einzige Blockupy-Party.

13.44 Uhr: Auch im Frankfurter Flughafen machten die Blockupy-Aktivisten eine Sitzblockade im Terminal.

13.38 Uhr: Jetzt ist Douglas dran. Der Drogeriemarkt wird mit einer antikapitalistischen Schlager-Party zugemacht. Die Sicherheitsleute können da wenig ausrichten.

13.30 Uhr: Bei einer Sitzblockade vor dem Einkaufszentrum MyZeil auf der Zeil rufen die Demonstranten: "Eure Mode ist so fesch, wie der Tod in Bangladesch." An ihr sollen sich nach Angaben der Blockupy-Veranstalter zwischen 200 und 300 Menschen beteiligen.

13.20 Uhr: Auf der Zeil bleibt die Lage unübersichtlich. Überall sind Aktivisten unterwegs, viele Geschäfte sind geschlossen. An jeder Ecke stehen Gruppen von Beamten. "Das hat damit zu tun, dass es Farbattacken gegen Geschäfte gab", gibt ein Polizist per Lautsprecher an die Passanten durch.

Protest gegen Abschiebungen

13.15 Uhr: Auch am Frankfurter Flughafen gibt es Proteste. Die Polizei hält viele Demonstranten am Regionalbahnhof zurück, mit dem Hinweis, nur 200 Personen dürften im Terminal 1 protestieren. Vor der Abflughalle B des Terminals 1 haben sich inzwischen 250 bis 300 Aktivisten eingefunden. Sie skandieren Slogans wie "Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall". Für ihren Protest soll ein Ausweichplatz gefunden werden.

13.05 Uhr: Mehr als 600 Blockupy-Aktivisten sollen nach einer Twitter-Nachricht der Blockupy-Organisatoren inzwischen auf der Zeil demonstrieren. Auch das Kaufhaus Karstadt soll komplett blockiert sein.

13 Uhr: Primark hat auf der Frankfurter Zeil bereits geschlossen. Jetzt schließen auch andere Geschäfte, beispielsweise die Kosmetikkette Douglas und zwei Herrenbekleidungsgeschäfte. Ein Herrenausstatter wurde gerade mit roter Farbe beworfen. Es gibt Gerangel mit der Polizei. Die Aktivisten rufen Parolen und verteilen sich über die ganze Einkaufsstraße.

12.52 Uhr: Auf der Zeil geht es jetzt um Feminismus. Hausarbeit sei unbezahlt und werde immer noch vor allem von Frauen geleistet, sagt eine Aktivistin durch's Megafon. "Darüber muss es eine gesellschaftliche Debatte geben", fordert sie.

12.50 Uhr: Die „Volxküche“ auf dem Paulsplatz schließt. Der Platz ist kein Treffpunkt von Blockupy-Aktivisten mehr.

12.44 Uhr: Das gesamte Wasser im Brockhausbrunnen ist rot gefärbt. Die Farbe soll das Blut symbolisieren, dass nach Ansicht von Blockupy an Billig-Klamotten klebt.

12.40 Uhr: Am Brockhausbrunnen werden Reden gehalten. Blockupyer und Gewerkschafter prangern an, dass Primark in Bangladesh produzieren lässt - dort waren vor Kurzem Hunderte Menschen bei einem Fabrikeinsturz ums Leben gekommen.

12.35 Uhr: Im Brockhausbrunnen auf der Zeil fließt blutrotes Wasser.

12.23 Uhr: Auch der Haupteingang von Karstadt auf der Zeil ist dicht. Die Polizei sperrt ihn ab, davor stehen skandierende Aktivisten. Das Ganze hat etwas von einem politischen Happening. Eine Hundertschaft der Polizei soll sich in der Reinekenstraße an der Konstablerwache sammeln.

12.26 Uhr: Die Blockupy-Aktivisten twittern, dass Polizisten von der Konstablerwache in Richtung Primark marschieren.

12.23 Uhr: Auf der Zeil sammeln sich immer mehr Blockupy-Anhänger. Einige solidarisieren sich mit einem Transparent mit den streikenden Beschäftigten bei Karstadt.

12.21 Uhr: Die Blockupy-Organisatoren twittern triumphierend: "Primark gibt jetzt schon auf und lässt den Rollladen herunter. 3:0 für Blockupy!"

12.11 Uhr: Auf der Zeil schließt wegen der Blockupy-Proteste das erste Geschäft. Der Billig-Kleider-Anbieter Primark lässt seine Rollgitter herunter. Vor dem Laden stehen etwa 50 Bereitschaftspolizisten. 100 Blockupy-Aktivisten protestieren und verteilen Flyer, auf denen sie über die Arbeitsbedingungen der Näher und Näherinnen in Asien informieren. Primark-Kunden müssen das Geschäft über den Hinterausgang verlassen.

12.05 Uhr: Die Blockupy-Aktivisten sind auf dem Weg zum Flughafen

11.48 Uhr: So langsam macht sich alles fertig für die zweite Protest-Runde. Ab 12.30 Uhr wird auf der Zeil gegen miese Produktionsbedingungen in der Textilindustrie demonstriert, am Flughafen geht es gegen Abschiebungen. Am Terminal ist offenbar schon viel Polizei aufgefahren.

Polizei ist weniger rabiat

11.40 Uhr: Vor der Deutschen Bank soll nach einer Twitter-Meldung der Blockupy-Aktivisten ein Papp-Panzer brennen. Die Kundgebung vor der Deutschen Bank geht zu Ende.

11.11 Uhr: Am Paulsplatz gibt es jetzt Linsensuppe aus der Gulaschkanone. Den Aktivisten scheint's zu schmecken.

11.06 Uhr: Bisher ist Blockupy wirklich anders als im letzten Jahr. Damals wurde jede noch so kleine Sitzblockade von der Polizei beendet, die Stimmung war ziemlich rabiat. Heute ziehen die Aktivisten einfach rufend durch die Straßen, die Polizei ist sehr zurückhaltend. Und fast alle in der Stadt werden auf die Proteste aufmerksam.

10.50 Uhr: Die Blockupy-Organisatoren melden per Twitter: 500 Aktivisten haben die Deutsche Bank erreicht. Sie rufen zu lautem Protest mit Trommeln, Töpfen und allem, was Krach macht, auf. Gelichzeitig bitten sie darum, Regenponchos zum Paulsplatz zu bringen. Der Regen setzt den Protestlern zu.

10.43 Uhr: Einige Hundert Blockupyer machen jetzt am Paulsplatz eine Pause. Gleich soll es warmes Essen von der "Volxküche" geben. Obwohl alle durchnässt sind, ist die Stimmung gut. Die Blockaden an der EZB sind jetzt größtenteils beendet.

10.38 Uhr: Am Kornmarkt springen zwei Aktivisten auf einen Lieferwagen und reichen Cola- und Fantaflaschen in die Menge. Weit und breit kein Polizist, der sie daran hindern könnte.

10.34 Uhr: Der Goetheplatz gehört Blockupy. 1000 Leute ziehen mit lauten Parolen in Richtung Paulsplatz. Der Polizei bleibt nichts übrig, als hinterherzulaufen. Am Paulsplatz ist eine „Volxküche“. Dort sollen sich die Blockupy-Aktivisten erholen.

10.30 Uhr: Von der Neuen Mainzer Straße machen sich gerade rund 500 Leute auf zur Deutschen Bank.

10.23 Uhr: Die Blockadepunkte an der EZB leeren sich. Vor der Deutschen Bank soll ab 10.30 gegen Nahrungsmittel-Spekulation demonstriert werden.

10.15 Uhr: Um 10.30 Uhr soll der Protest vor der Deutschen Bank beginnen, kündigen die Blockupy-Organisatoren per Twitter an.

10.05 Uhr: Die Blockupy-Aktivisten können sich vor dem nächsten Protest stärken. Die „Volxküche“ sei auf dem Weg zum Paulsplatz, twittern die Organisatoren. Essen gebe es dort spätestens ab 10.30 Uhr. Gleichzeitig kündigen sie an, dass an der Deutschen Bank schon alles für eine zweite Protestwelle vorbereitet werde.

Blockupy zieht positive Bilanz

10 Uhr: Die Blockupy-Aktivisten ziehen eine positive Bilanz: "Der Geschäftsberieb der EZB ist erfolgreich gestört", sagte die Blockupy-Sprecherin Ani Dießelmann. "Das Blockupy-Bündnis hat sein erstes Aktionsziel erreicht. Im Laufe des Tages werden wir weitere Akteure der Krise mit entschiedenen Aktionen in der Stadt markieren. Wir rufen alle dazu auf, sich unserem Protest anzuschließen."

9.48 Uhr: Die erste Protest-Welle verebbt. Über Twitter rufen die Blockupy-Organisatoren die Aktivisten dazu auf, sich zu wärmen. "Stärkt Euch für die zweite Welle! Ihr ward und seid Super. Danke an alle von euch da draußen!"

9.38 Uhr: Ab 10.30 Uhr sollen die Blockaden offenbar enden, damit alle vor den nächsten Aktionen etwas trocknen und etwas essen können.

9.37 Uhr: Die Blockupy-Organisatoren sprechen auf Twitter von Polizei-Gewalt. Ganz anders die Polizei: „Bisher ist, mal abgesehen von einzelnen Aktionen, alles friedlich“, sagte ein Polizeisprecher.

9.35 Uhr: Wie viele Blockupy-Aktivisten sich vor der EZB versammelt haben, ist ungewiss. Während das Bündnis von rund 3000 Protestteilnehmern spricht, zählt die Polizei zwischen 1000 und 1400 Menschen.

9.29 Uhr: Auf dem Lautsprecherwagen hat jemand Humor: "Die Wasserwerfer können ruhig abziehen. Wir sind schon nass."

9.20 Uhr: An der Gallusanlage wird es kurz etwas ruppig. Eine Gruppe Polizisten will durch die Demonstranten zur Absperrung, es gibt Geschubse und Geschrei. Dann beruhigt sich die Lage wieder.

9.19 Uhr: Polizisten sollen nach einer Twitter-Nachricht der Blockupy-Organisatoren auf dem Kaiserplatz Pfefferspray gegen Demonstranten eingesetzt haben. "Von uns geht keine Eskalation aus", twittern die Blockupy-Organisatoren. "Polizeigewalt wie üblich", ihr Kommentar.

9.12 Uhr: Vom Lautsprecherwagen wird Optimismus verbreitet. "Wir sind mehr als 3000 Leute", sagt eine Frau durch. "Sämtliche Zugänge zur EZB sind dicht."

8.50 Uhr: Die Treppe vorm Schauspiel ist zur Pressezentrale geworden. Fotografen suchen am Laptop Fotos aus, Hörfunkkollegen berichten live per Telefon.

8.47 Uhr: Die Blockupy-Aktivisten informieren sich über Twitter, wo es an Menschen fehlt, um die Zugänge zu der EZB zu blockieren: "Effektives Mittel gegen Bänker, die vereinzelt versuchen zur EZB zu kommen: Ketten vor den Gittern."

8.42 Uhr: Die Blockaden sind offenbar recht effektiv. "So einfach kommt man nicht rein", sagt ein Türsteher der Commerzbank gegenüber vom Frankfurter Hof. Einigen Bankmitarbeitern gelinge es aber, in Zivil durch die Blockaden und die Polizeiabsperrungen zu kommen.

8.44 Uhr: "Wir arbeiten", sagt eine Sprecherin der EZB. Sie will nicht verraten, wie viele Mitarbeiter im Home Office, also Zuhause, und wie viele in der Zentrale am Willy-Brandt-Platz arbeiten. "Aus Sicherheitsgründen", sagt sie. "Aber Sie können sicher sein, wir arbeiten". Das sehen die Blockupy-Aktivisten anders: "Die Blockade steht. Der Geschäftsberieb der EZB ist erfolgreich gestört", sagte die Blockupy-Sprecherin Ani Dießelmann. "

8.42 Uhr: Vor dem Frankfurter Hof steht eine Gruppe von 20 Rechtsanwälten aus ganz Europa, die nicht aus dem abgesperrten Bereich rauskönnen. "Wir müssen zum Dom", sagt eine von ihnen etwas verzweifelt. "Aber die Polizei lässt uns nicht."

8.25 Uhr: Vor dem Frankfurter Hof steht eine Gruppe von 20 Rechtsanwälten aus ganz Europa, die nicht aus dem abgesperrten Bereich rauskönnen. "Wir müssen zum Dom", sagt eine von ihnen etwas verzweifelt. "Aber die Polizei lässt uns nicht."

8.25 Uhr: Am Willy-Brandt-Platz gab es gerade wieder ein bisschen Gerangel am Gitter. Die Polizei drängt Demonstranten zurück, die rufen "Brecht die Macht der Banken und Konzerne".

8.20 Uhr: Die Demonstranten teilen die Meinung der Polizei nicht. In ihren Twitter-Nachrichten sprechen sie immer wieder davon, dass Polizisten Aktivisten angreifen, beispielsweise am Taunustor/Neue Mainzer Straße. Sie appellieren: Hört auf damit! Unser Widerstand ist legitim".

8.06 Uhr: Die Polizei ist mit der Lage bisher zufrieden. "Bis auf etwas Rütteln am Gitter ist alles ruhig", so ein Polizeisprecher. Man rechne nicht damit, dass sich die momentane Lage ändere. "Bei dem Wetter wird es für die Demonstranten auch nicht mehr allzu viel Zulauf geben."

8 Uhr: 3000 Menschen an der EZB

Laut Twitter-Meldungen sollen die Zahl der Blockupy-Aktivisten auf 3000 Menschen angewachsen sein. Die Polizei soll nervös sein, wie Demonstranten berichten. Es soll einen Pfefferspray-Einsatz an der Kaiserstraße/Ecke Gallusanlage gegeben haben.

7.56 Uhr: Eine Gruppe von Feministinnen hat sich ebenfalls an der Absperrung eingefunden. Sie rufen "Niemand mag putzen!" und "Feierabend nicht für mich - nach der Arbeit Reproschicht".

7.54 Uhr: An der Weißfrauenstraße spielt eine Samba-Band. Menschen tanzen im Regen.

7.46 Uhr: Insgesamt dürften sich rund 2000 bis2500 Aktivisten rund um die EZB versammelt haben. Bisher ist alles friedlich geblieben, die Polizei hat die Lage im Griff. Die Demonstranten richten dich darauf ein, trotz Regens einige Stunden zu bleiben.

7.45 Uhr: Aktivisten haben laut Twitter-Nachrichten einzelne Absperrgitter an der Gallusanlage entfernt. Vor der EZB, Seite Kaiserstraße, ist offenbar ein Wasserwerfer vorgefahren.

7.43 Uhr: Eine Gruppe von rund 800 Demonstranten aus dem Protestcamp ist soeben an der EZB angekommen und stehen an der Polizeisperre. Die Stimmung ist gut.

7:38 Uhr: 2000-2500 Aktivisten an der EZB

Insgesamt dürften sich rund 2000 bis 2500 Aktivisten rund um die EZB versammelt haben. Bisher ist alles friedlich geblieben, die Polizei hat die Lage im Griff. Die Demonstranten richten dich darauf ein, trotz Regens einige Stunden zu bleiben.

7.36 Uhr: Zwei Bauarbeiter mit gelben Warnwesten schauen sich rauchend den Protest an. "Ich finde das gut hier", sagt einer. Dann muss er zurück an die Arbeit.

7.30 Uhr: Rangelei mit der Polizei: Die Einsatzkräfte versuchen den an der Untermainbrücke an der Hofstraße/Ecke Neue Mainzer Straße offen zu halten.Demonstranten versuchen, sie daran zu hindern.

7.25 Uhr: Für Angestellte, die von Sachsenhausen aus in die City laufen wollen, ist die letzte Schleuse vorerst geschlossen. Demonstranten haben den letzten Korridor an der Untermainbrücke gesperrt.

7.22 Uhr: In der Kaiserstraße sorgen italienische Aktivisten mit Gesängen und rhythmischem Rütteln an den Polizeigittern für Stimmung. Insgesamt tut sich aber eher wenig.

7:19 Uhr: Kiosk-Betreiber freut sich über Umsatz Der Kiosk "Das Investment" direkt an der EZB ist gut besucht. Der muss keine Umsatzeinbuße befürchten.

7:13 Uhr: EZB-Mitarbeiter schummeln sich durch Vom Lautsprecher am Willy-Brandt-Platz wird durchgegeben, dass die Mitarbeiter der EZB über eine Schleuse an der Untermainbrücke zu ihrem Arbeitsplatz gelangen.

7:05 Uhr: Griechische Pein

Am Willy-Brandt-Platz singt jemand vom Lautsprecherwagen "Griechische Pein" auf die Melodie von Udo Jürgens. Insgesamt ist die Lage ruhig.

6:58 Uhr: Regen macht gleich

Regen macht alle gleich. Immer mehr Demonstranten stellen sich bei verschiedenen Bankhäusern unter.

6:55 Uhr: Aktivistentreffen

In der Großen Gallusstraße treffen zwei größere Gruppen von Aktivisten zusammen. Man begrüßt sich mit Applaus und Parolen.

6:49 Uhr: Frühstück am Taunus-Turm

Am neuen Taunus-Turm ist die Stimmung ruhig. Einige Hundert Menschen stehen vor der Polizeiabsperrung, einige fangen erstmal an zu frühstücken. Und es beginnt zu regnen.

6:45 Uhr: 800 Protestcampler erreichen die EZB

Eine Gruppe von rund 800 Demonstranten aus dem Protestcamp ist soeben an der EZB angekommen und steht jetzt an der Polizeisperre. Die Stimmung ist gut.

6:30 Uhr: Erste Rangeleien

Die Blockupy-Aktivisten legen früh mit ihren geplanten Protestaktionen los - und sie sind viele. Um halb sieben Uhr morgens sind etwa tausend Camp-Bewohner schon längst auf dem Weg zur Europäischen Zentralbank (EZB), die sie heute lahmlegen wollen. Geplant ist eine „massenhafte Blockade“. Die Polizei hat die EZB am Theater bereits abgesperrt und die angrenzende U-Bahn-Haltestelle gesperrt. Schon vor dem angekündigten Start der Aktion (7 Uhr) gibt es erste Rangeleien mit der Polizei, die Demonstranten versuchen, die Absperrungen zu durchbrechen.

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum