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Blockupy Frankfurt Blockupy kostete Einzelhandel zehn Millionen Euro

Der Frankfurter Einzelhandel klagt: Dank der Demonstrationen verloren die Einzelhändler allein am Protest-Samstag zehn Millionen Euro. Die Geschäftsleute fühlen sich "ein bisschen ungerecht behandelt".

21.05.2012 13:12
Blick von der Zeilgalerie auf die Hauptwache: Viel Polizei, wenig Besucher. Foto: Michael Schick

Der Frankfurter Einzelhandel klagt: Dank der Demonstrationen verloren die Einzelhändler allein am Protest-Samstag zehn Millionen Euro. Die Geschäftsleute fühlen sich "ein bisschen ungerecht behandelt".

Die „Blockupy“-Protesttage haben den Einzelhandel in Frankfurt allein am Samstag zehn Millionen Euro Umsatz gekostet. Das sagte der Landesvorsitzende des Verbands, Joachim Stoll, am Montag der dpa. „Der Freitag war zumindest noch halb voll, allerdings war es am Mittwoch auch nur noch halb voll.“ Eine Demonstration wie am Samstag müsse zwar möglich sein, der Einzelhandel fühle sich „aber ein bisschen ungerecht behandelt“.

Die Banken - eigentliche Adressaten des Protests - hätten den Freitag leicht als Brückentag nutzen und große Teile einfach schließen können. Einzelhandel und Gastronomie seien voll getroffen worden. Bei der Dehoga gab es zunächst jedoch keine Einschätzung zu den Auswirkungen der Straßensperren und Proteste auf das Geschäft.

Stoll lobte die Zusammenarbeit mit der Polizei und den Behörden im Vorfeld. Der Verband unterstütze auch die Verbote. Anders als am 31. März habe es keine großen Schäden gegeben. Bei den Ausschreitungen mit Autonomen waren 15 Polizisten verletzt worden, einer lebensgefährlich. Außerdem entstand erheblicher Sachschaden. (dpa)

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