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Dippemess Höher, schneller, weiter auf der Dippemess

Am Freitagabend beginnt die Frankfurter Dippemess. 136 Schausteller und Händler kommen zum Ratsweg.

Dippemess
Die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung der Frühjahrs-Dippemess sind in vollem Gange. Foto: Christoph Boeckheler

Ruhig gleitet die offene Gondel in die Höhe. Am obersten Punkt des Riesenrads, rund 45 Meter über dem Boden, können Besucher weit schauen. Auf der einen Seite ist die Frankfurter Skyline und auf der anderen die diesjährige Dippemess zu sehen.

Am Freitagabend beginnt das Volksfest mit dem Fassanstich durch Oberbürgermeister Peter Feldmann. Bis zum 15. April kann dann auf den Karussells gefahren und an den Buden gegessen werden. Auch die Festhalle Hausmann bietet neben Schnitzeln, Burgern und Handkäs auch Veranstaltungen an den Wochenenden an – etwa die Tracht-Nacht.

„Unser Motto im Frühjahr ist ,höher, schneller, weiter‘“, sagt Thomas Feda, Geschäftsführer von Tourismus und Congress, als er am Mittwoch die Attraktionen des Volksfestes vorstellt. Das unterscheide diese Dippemess von der im Herbst. Das Programm soll auch Jugendliche und Fans von schnellen Fahrgeschäften ansprechen. 

Neben Klassikern wie dem Breakdance gibt es in diesem Jahr auch Neues: einen Turm mit 80 Meter freiem Fall. Langsam geht es dabei für die Fahrgäste in die Höhe. Die Sitze sind in einem Kreis angeordnet und drehen sich. Nach einer kurzen Pause am höchsten Punkt klickt es. Die Mitfahrer schießen herunter.

Schnell geht es ebenfalls auf der Alpina-Achterbahn zu. „Das ist die größte Achterbahn, die wirklich noch in Europa auf der Reise ist“, sagt Veranstaltungsleiter Kurt Stroscher, während er zwischen den Fahrgeschäften umherführt. Normalerweise stünden Achterbahnen dieser Größe an festen Orten. Stroscher leitet schon seit rund 30 Jahren die Dippemess. 

Gruselig soll es in Fellerhoff’s Geisterstadt werden. „Die ist brandneu in Frankfurt. Das ist wichtig, schließlich lebt die Attraktion von der Überraschung“, sagt Stroscher. 
Auch für Kinder und Familien soll das Volksfest sein: Extra für sie gibt es 13 Fahrgeschäfte. Kinder bis zwölf Jahre können jeden Dienstag bei diesen Karussells zum Preis eines Tickets gleich zwei Mal fahren. Die Donnerstage während der Dippemess sind Familientage. Dann werden die Fahrpreise an den Karrusells halbiert.

„Die Dippemess hat in Frankfurt Kult, wie der Apfelwein oder der Römer“, sagt Thomas Feda. Er bezieht sich auf die lange Tradition des Volksfestes. Das wurde laut Veranstalter bereits im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Damals sei es jedoch vor allem ein Verkaufsmarkt für Haushaltswaren und Töpfe aus dem Westerwald gewesen. 

Insgesammt 136 Schausteller und Händler sind in diesem Jahr auf der Dippemess. Die Händler sind mittlerweile jedoch gegenüber den Schießständen, der Gastronomie und den Fahrgeschäften in der Unterzahl. Wer sie alle besuchen möchte, kommt am einfachsten mit der Bahn zum Festplatz am Ratsweg.

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