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Deutsche Telekom Mehr Wohnungen auf Telekom-Areal

Drei Hochhäuser werden auf dem Telekom-Areal an der Stiftstraße gebaut. Zunächst waren etwa 170 Wohnungen geplant. Der Hamburger Projektentwickler Becken will diese Zahl deutlich erhöhen.

Drei Hochhäuser werden auf dem Telekom-Areal an der Stiftstraße gebaut (Symbolfoto) Foto: REUTERS

Auf dem Telekom-Areal an der Stiftstraße sollen mehr Wohnungen entstehen als bislang geplant. Der zunächst tätige Entwickler Corpus Sireo hatte noch etwa 170 Wohnungen geplant. Der Hamburger Projektentwickler Becken, der das 5800 Quadratmeter große Gelände nun von der Deutschen Telekom erworben hat, will diese Zahl deutlich erhöhen. Wie viele Wohnungen genau entstehen sollen, verriet das Unternehmen allerdings am Freitag noch nicht.

Entstehen sollen die Wohnungen in drei 80, 50 und 40 Meter hohen Türmen mit rund 52 000 Quadratmetern oberirdischer Geschossfläche. Im höchsten Turm sollen Eigentumswohnungen Platz finden, Mietwohnungen sind nach den ersten Plänen für die niedrigeren Hochhäuser vorgesehen. Auch preisgebundener Wohnraum entsteht in den Hochhäusern. Die Rede war am Freitag von 51 Wohnungen in diesem Bereich.

Läden, Lokale und eine Kindertagesstätte

In die Erdgeschosse sollen Läden und Lokale einziehen. Auch eine Kindertagesstätte ist dem Projektentwickler nach geplant. Von Büroflächen ist dagegen in einer Mitteilung von Becken keine Rede mehr.

Der Abriss der Bestandsgebäude und die Neubauten auf dem zentral gelegenen Gelände der früheren Hauptpost sollen dem Projektentwickler nach Mitte kommenden Jahres beginnen. 2019 sollen die Baumaßnahmen nach dessen Zeitplan abgeschlossen sein.
Einer Verschiebung zu mehr Wohnraum stehe man aufgeschlossen gegenüber, kommentierte Mark Gellert, Sprecher von Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) die Pläne von Becken. Ziel der Stadt sei es schließlich, das Wohnen in der Innenstadt zu stärken, sagte er.

Für Becken ist das Projekt auch der Sprung auf den Frankfurter Markt. In Hamburg und Berlin sei das Unternehmen schon seit den 1990er Jahren erfolgreich als Projektentwickler im Bereich Wohnen und Gewerbe aktiv, sagte Stefan Spilker, Geschäftsführer von Becken Development am Freitag. Nun könne man diese Kompetenz auch in Frankfurt unter Beweis stellen.

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