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Demo in Frankfurt Demo gegen Demo für alle

In Kelsterbach gibt es ein Symposium der Demo für alle. In Frankfurt, wo die Veranstaltung eigentlich stattfinden sollte, formiert sich Protest.

Demo in Frankfurt
Auf der Hauptwache in Frankfurt sammelt sich die „Demo der Vielfalt und Liebe“. Foto: Hanning Voigts

- Gegen 14.20 Uhr  löst sich die Demo langsam auf.

- Einige der Demoteilnehmer tanzen zu Beyoncé.

- Mittlerweile ist der Demozug in der Kaiserstraße angekommen. Die Demonstranten füllen die gesamte Straße aus. Die Polizei spricht von 2500 Teilnehmern.

- Der Demozug hat nun die Elbestraße erreicht.

- Vom Wetter lässt sich keiner abschrecken. Antifa Bankenviertel twittert allerdings: Scheißkälte!

- Die Demo ist sehr, sehr lang geworden. Grüne, CDUler, LGBTIQ*-Verbände, Dragqueens, SPDler, Antifa. Alles dabei.

- Die Demo zieht nun zum Willy-Brandt-Platz. Die Zahl der Teilnehmer scheint sich nochmals erhöht zu haben.

- Aus dem Antifa-Block kommt die Parole „Wir bleiben unserem Motto treu - queer, pervers und arbeitsscheu“.

- Antifas haben sich an die Spitze des Demozuges von der Hauptwache zum Frankfurter Hauptbahnhof vorgearbeitet. Sie tragen ein Transparent mit der Aufschrift Tod der Reaktion.

- Die Demo geht jetzt los.

- Mittlerweile sind auch viele Linke und Antifas an der Frankfurter Hauptwache angekommen, die heute Morgen in Kelsterbach gegen die „Demo für alle“ protestiert haben.

- Die Polizei sperrt den Verkehr im Bereich Roßmarkt/Hauptwache.

- Die ersten machen sich zum Abmarsch bereit. Mehrere Personen tragen eine riesige Regenbogenfahne.

- Die Demo soll  von der Hauptwache zum Hauptbahnhof führen. Auf der Hauptwache haben sich mittlerweile rund 500 Demonstranten eingefunden.

- Während die Demo-Teilnehmer noch der Kundgebung lauschen, bereitet sich die Polizei darauf vor, den im Anschluss geplanten Protestzug sicher durch Frankfurt zu geleiten.

- OB-Kandidatin Nargess Eskandari-Grünberg sagt, Frankfurt ist Liebe und Vielfalt, nicht Hass und Einfalt. Die Demo für alle sei gar keine Demo für alle, sondern eine Demo für niemanden.

- Zwei Vertreter der „Rainbow Refugees Frankfurt“ berichten auf der Kundgebung von ihren Erfahrungen mit Mehrfachdiskriminierung durch Rassismus und Homophobie.

- In Frankfurt werden Regenbogenfahnen geschwungen. Manuel Wüst schreibt auf Twitter:  rockt gegen Ausgrenzung und Hass und für Liebe und Vielfalt. 

- Matthias Jansen vom LSVD Hessen sagt bei der "Demo der Vielfalt und Liebe" in Frankfurt, er sei hier, „um jeder Form von Hass ein deutliches Nein entgegenzusetzen“. Er sei stattdessen für die Freiheit aller Menschen.

- Die Zahl der Demonstranten auf der Hauptwache hat sich mittlerweile deutlich erhöht. Bisher ist alles friedlich. Die Polizei vermeldet keine Zwischenfälle. Eine zweite Gegendemo in Kelsterbach hat sich bereits aufgelöst.

- Der OB erklärt, er sei froh darüber, dass die Ehe für alle endlich durchgesetzt ist. Über Dekaden habe man davon nur geträumt.

- Nun spricht Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) auf der Kundgebung. Er würdigt Frankfurt als eine offene und tolerante Stadt. „Aber wir haben keinen Platz und kein Verständnis für homophobe Gruppen, Diskriminierung und Ausgrenzung.“

- Der Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung der hessischen Landesregierung Kai Klose sagt auf der Kundgebung, die „Demo für alle“ sei in Wirklichkeit eine „Demo für Ausgrenzung“. „Sie kämpft gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft.“  Auf Twitter dankt Anne Herbold Klose für seine gute Rede und seinen Einsatz.

- Die Polizei ist mit einem größeren Aufgebot vor Ort und kündigt für später Straßensperren an. Wer also noch in die Stadt will, sollte mit Verzögerungen rechnen.

- Soeben beginnt in Frankfurt die Kundgebung.

- Auf der Hauptwache haben sich bereits etliche Menschen versammelt. Einige schwenken Regenbogenfahnen.

- Der Protest in Frankfurt steht unter dem Motto "Demo der Vielfalt und Liebe" und beginnt um 11 Uhr. Erst ist eine Kundgebung geplant, dann ein Demozug.

- Die Organisation "Demo für alle" will am heutigen Samstag in Kelsterbach ein Symposium abhalten. Unter anderem soll während der Veranstaltung die Ehe für homosexuelle Paare kritisch beleuchtet werden. Ursprünglich sollte die Veranstaltung in Frankfurt stattfinden. Hier formiert sich Protest.

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