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CSD in Frankfurt Homosexuelle Ampelmännchen bleiben

Als Zeichen der Toleranz rüstet die Stadt Frankfurt die Ampel an der Konstablerwache dauerhaft mit gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen um.

CSD in Frankfurt
Zusammen stehen, zusammen gehen: Ampelpärchen. Foto: Rolf Oeser

Zum Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt hatte die Stadt seit 2015 die Ampel an der Konstablerwache mit schwulen und lesbischen Ampelpärchen ausgestattet, als Zeichen für Offenheit und Akzeptanz. Nach dem diesjährigen CSD, der von 20.bis 22. Juli in Frankfurt stattfindet, sollen die gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen dauerhaft bleiben.

Wie der Magistrat in einem aktuellen Bericht mitteilte, entsprächen gleichgeschlechtliche Ampelpärchen nicht den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung oder den Richtlinien für Lichtsignalanlagen. Aus diesem Grund müsse die Stadt vor der Umrüstung eine Erlaubnis einholen, bei der obersten Verkehrsbehörde im Land, dem hessischen Verkehrsministerium.

Gleichwohl sei der Magistrat zuversichtlich, „die entsprechende Ministergenehmigung zu erhalten“, heißt es in dem Bericht, dem ein gemeinsamer Antrag der Koalition aus CDU, SPD und Grünen vorausgegangen war.

Vom 21. Juli an soll die Ampel an der Konstablerwache dauerhaft umgerüstet werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 1500 Euro. Weitere Kosten entstünden nicht. „Frankfurt ist eine Stadt der Vielfalt, in der sich alle Menschen, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe oder der sexuellen Orientierung und Identität, wohlfühlen sollen“, heißt es in dem Antrag der Koalition, der nun umgesetzt wird. 

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