Lade Inhalte...

Commerzbank-Arena Das Stadion wird nicht verkauft

Das Stadion ist rund 160 Millionen Euro wert - so viel könnte die Eintracht wohl kaum aufbringen. Bevor es ein Investor an sich reißt, bleibt es im Besitz der Stadt.

Commerzbank-Arena
Die Commerzbank-Arena gehört der Stadt Frankfurt, der Bundesligist Eintracht Frankfurt ist lediglich Mieter des Stadions. Foto: imago

Das Waldstadion bleibt in öffentlicher Hand. Die Stadtverordneten haben einen Verkauf der Arena im Stadtwald am späten Donnerstagabend mit großer Mehrheit abgelehnt.

Die FDP hatte gefordert, der Eintracht das Stadion zum Kauf anzubieten. Der Verein zahle jährlich bis zu zehn Millionen Euro Miete und sei damit gegenüber der Bundesliga-Konkurrenz benachteiligt, sagte Fraktionsmitglied Uwe Schulz. Wer in der Liga mithalten wolle, brauche ein eigenes Stadion.

Stadion ist rund 160 Millionen Euro wert 

Alle Redner betonten das gute Verhältnis zur Eintracht. Ein Verkauf komme aber nicht in Betracht. Damit sei der Eintracht auch nicht geholfen, sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Busch. Die Stadt müsse die Arena zum Wert anbieten, der in den städtischen Büchern steht: etwa 160 Millionen Euro. Das könne der Verein nicht finanzieren. Zudem müsse die Kommune das Bauwerk europaweit anbieten: „Vielleicht kauft es dann eine Heuschrecke.“

Taylan Burcu (Grüne) erinnerte daran, dass das Stadt „mit dem Geld der Frankfurter gebaut wurde“ und deshalb städtisch bleiben müsse. Sybill Meister (CDU) sagte, die Arena sei mehr als ein Fußballstadion. Außer den Eintracht-Spielen gebe es jedes Jahr 20 Veranstaltungen. Diese Vielfalt bleibe nur in einem städtischen Stadion erhalten.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen