Lade Inhalte...

Cider World und Cider Week Das Beste, was ein Apfel werden kann

Am Freitag beginnt die Cider Week mit Verkostungen und originellen Veranstaltungen. Danach folgt die Apfelweinmesse im Gesellschaftshaus Palmengarten.

Die Apfelweinmesse International im Gesellschafthaus des Palmengartens heißt jetzt Cider World. Foto: Veranstalter

Los geht es mit einem Ciderangriff auf Frankfurt. Kein Witz, kein Schreibfehler. Zur Eröffnung der „Cider Week Frankfurt“ findet am Freitag ab 18 Uhr eine Podiumsdiskussion unter genau diesem Titel im Grandhotel Hessischer Hof statt. „Der Cidermarkt boomt weltweit. Welche Chance bringt diese Bewegung für Frankfurt/Rhein-Main?“, lautet das Thema. Inklusive Getränke kostet die Veranstaltung 15 Euro. Richtig beginnen wird die Cider Week einen Tag später, und sie dauert bis zum 14. April an.

Bereits zum zweiten Mal stehen an den sieben Tagen vor der Apfelweinmesse Apfelwein, Cider, Cidre, Most, Sidra und Co. im Mittelpunkt. „Jeder, der die Stadt besucht, soll merken: ‚Hier pulsiert der Apfelwein’“, sagt Jens Becker, der in Sachsenhausen eine Apfelweinhandlung hat. Zusammen mit Frank Winkler, der die historische Schankwirtschaft „Daheim im Lorsbacher Thal“ betreibt, hat er das diesjährige Programm zusammengestellt.

Und das klingt ziemlich amüsant: Da gibt es neben dem täglichen Bembelkegeln im Homburger Hof in Eckenheim beispielsweise auch Sidra y Tapas in der Apfelweinwirtschaft Mainlust Desche-Otto: Claudia Olinski und Louie Hölzinger servieren am 11. April um 18.30 Uhr Tapas zu Ebbelwei sowie asturischem und baskischem Sidra. Dazu spielt das Duo „Suerte“ Gypsy-Flamenco-Lieder.

Oder es lädt Michael Stöckl, der Veranstalter der Apfelweinmesse, der auch passenderweise Apfelweinsommelier ist, ins Bar-Restaurant Naïv: Zusammen mit dem Naïv-Team tischt er am 12. April ab 19.30 Uhr neben dem bekannten Craft Beer auch Craft Cider und, na klar, passende Speisen auf. Stadtführer Christian Setzepfandt bietet am Samstag von 14 bis 16 Uhr sowie am Dienstag (10. April) von 18 bis 20 Uhr eine „Cider Week Tour“ durch Alt-Sachsenhausen an. Zu all diesen kostenpflichtigen Veranstaltungen muss man sich aber vorab anmelden. Gastronomen, aber auch Friseursaloninhaber, die sponten noch etwas mit Apfelwein anbieten mögen, können sich noch beim Veranstalter melden.

Nach der Cider Week geht es weiter mit der „Apfelweinmesse international“. Diese heißt nun, weil im Ausland nicht jeder etwas mit dem Wort Apfelwein anfangen kann und überhaupt, weil Cider ja nicht das gleiche wie Apfelwein ist, nun „Cider World“. Gastland ist Irland. Insgesamt präsentieren 97 Aussteller aus 17 Nationen ihr Stöffche im Gesellschaftshaus Palmengarten. Zum ersten Mal dabei sind aus dem US-Bundesstaat New York die Produzenten des Angry Orchard Hard Ciders. Übersetzt ist das ein wütender Cider.

„Es gibt beim Cider wie beim Wein die Bandbreite von süß bis trocken“, sagt Stöckl. Im weltweiten Getränkemarkt erreiche kein anderes Segment gerade so hohe Wachstumsraten wie der Cider. Zum ersten Mal wird am Fachbesuchertag (14. April) die Verleihung des „Cider World Award“ vorgenommen. Das Bewertungsschema der Fachjury orientiert sich an den Besonderheiten des Ciders oder Apfelweins und der vielen traditionell und regional unterschiedlichen Produktkategorien. Wer selbst mal probieren mag, kann das bei der Publikumsverkostung am Sonntag, 15. April, ab 13 Uhr tun. Der Eintritt kostet 25 Euro.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen