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Christopher Street Day in Frankfurt 20.000 Menschen bei CSD-Parade

Beim Christopher Street Day in Frankfurt ziehen rund 4000 Menschen zu Fuß oder auf einem Wagen durch die Innenstadt. 16.000 Zuschauer stehen am Straßenrand.

21.07.2018 15:09
CSD 2018 Frankfurt
Teilnehmer der Parade beim CSD in Frankfurt. Foto: Rolf Oeser

Unter dem Motto „Meine Identität ist nicht verhandelbar“ sind anlässlich des Christopher Street Days (CSD) Tausende in Frankfurt auf die Straße gegangen.

Die traditionelle Parade startete am Samstag auf dem Römerberg, anschließend zogen teils schrill verkleidete Teilnehmer durch die Innenstadt - Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Die Polizei sprach von etwa 4000 Menschen, die zu Fuß oder auf Motivwagen durch die Stadt zogen. Etwa 16 000 Zuschauer hätten die Parade am Mittag begleitet. „Die Parade ist bisher absolut friedlich verlaufen“, sagte ein Sprecher der Polizei am Nachmittag.

Zu sehen waren auf den Straßen Frankfurts zahlreiche Regenbogenfahnen auch Transparente, auf denen zu Toleranz und Gleichberechtigung aufgerufen wurde. Unter anderem ging es dabei um die Rechte von transsexuellen Menschen, die aus Sicht der Teilnehmer weiterhin ausgebaut werden müssten. Der CSD hatte am Freitag mit einem Straßenfest auf der Konstablerwache begonnen. Am Samstag nach der Demo sollte er offiziell eröffnet werden. Im Begleitprogramm sind unter anderem eine Tombola, ein Poetry Slam, ein Stöckelschuh-Wettbewerb und zum Motto passende Stadtführungen geplant.

Der Christopher Street Day, der seit Jahrzehnten in vielen Ländern gefeiert wird, erinnert an Vorfälle um den 28. Juni 1969 in New York: Nach einer Polizeirazzia in einer Bar kam es zum Aufstand von Schwulen und Lesben mit Straßenschlachten in der Christopher Street. (dpa)

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