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Catering in Schulen „Essen ist ein soziales Ereignis“

Für Pädagogik-Professorin Rose soll die Mensa ein Lernraum sein.

Schüler-Demo
Schüler und Eltern der IGS Nordend demonstrieren am Römer für den Erhalt ihrer Mensa. Foto: Christopf Boeckheler

Sollte die öffentliche Hand das Schulessen komplett finanzieren?
Ja. Alle Schulen haben Klos, weil Schüler so lange an der Schule sind, dass sie irgendwann die Toilette aufsuchen müssen. Es wäre aber absurd, wenn dafür Geld eingeworfen werden müsste wie an der Tankstelle. So ist es auch mit dem Essen. Aus guten Gründen hat man die schulischen Bildungszeiten verlängert. Und in der Zeit braucht der Körper was zu essen. Konsequent wäre, wenn er das von der Bildungsinstitution bekommt. Damit hätten wir auch ganz leicht die wichtige Frage der sozialen Ungleichheiten beim Schulessen gelöst. Und es wäre klar markiert: Mittagessen ist Teil der Schule. Und es ist dort zu verhandeln mit pädagogischen Fachkräften, Eltern, Schülern und Schülerinnen und gastronomischen Fachkräften.

Interview: Sandra Busch

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